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Titel: Psychische Belastung und Geschlechtsunterschiede einer Stichprobe der stationären Jugendhilfe
Sonstige Titel: Mental Impact and Gender Diferences in Adolescents in Stationary Welfare Service
Autor(en): Engel, Claudia
Pätow, Claas
Häßler, Frank
Erscheinungsdatum: 2009
Zusammenfassung: Im Vergleich zur Normalpopulation weisen Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe deutlich höhere Prävalenzraten für psychische Störungen auf. Ziel der vorliegenden Untersuchung ist die Erfassung von psychischer Belastung und Geschlechtsunterschieden bei Jugendlichen der stationären Jugendhilfe mittels eines dimensionalen Ansatzes. Die Befragung wurde in allen Einrichtungen der stationären Jugendhilfe in freier Trägerschat im Landkreis Bad Doberan an 42 Jugendlichen durchgeführt. Für die Untersuchung wurden die Achenbachskalen (YSR, TRF) zur Selbst- und Fremdbeurteilung von Aufälligkeiten im Sinne psychischer Belastung eingesetzt. Im Selbsturteil beschrieben sich insgesamt 57 % der Jugendlichen als aufällig. Die Mädchen zeigten die deutlich stärkeren Ausprägungen in internalisierenden Erlebens- und Verhaltensweisen. Die Erfassung psychischer Belastung mittels eines dimensionalen Ansatzes bestätigt die starke psychische, häuig klinisch relevante Belastung der stationär von der Jugendhilfe untergebrachten Jugendlichen. Eine adäquate psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung vor Ort erfolgt häuig jedoch nicht. Die Ergebnisse sprechen für die verstärkte Vernetzung von Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Jugendhilfe. Schlagwörter Jugendhilfe – Prävalenz psychischer Störungen – Geschlechtsunterschiede
Compared to the general population children and adolescents in stationary youth welfare service show higher prevalence of mental disorders. Object of the recent study was to record mental impact and gender diferences in adolescents living in accommodations of the welfare youth service using a dimensional approach. he survey was realized in all stationary welfare services in the area of Bad Doberan/Germany. 42 adolescents answered Achenbach’s Youth Self Report and their teachers the Teachers Report Form for mental problems. In Self Report 57 % of the adolescents showed clinical relevant disorders. Girls were signiicantly more impaired in internal characteristics than boys. he registration of mental disorders by dimensional method conirms the high prevalence. But an adequate local psychiatric-psychotherapeutic care and therapy is rare. he results argue for a stronger integration of children and adolescent psychiatry and youth welfare system. Keywords youth welfare service – prevalence of mental disorders – gender diferences
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3168
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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