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Titel: Subjektive elterliche Belastung als Indikator für Kindeswohlgefährdung - Die Rolle von emotionaler Regulation und Bindung
Sonstige Titel: Subjective Parental Stress as Indicator for Child Abuse Risk: he Role of Emotional Regulation and Attachment
Autor(en): Spangler, Gottfried
Bovenschen, Ina
Globisch, Jutta
Krippl, Martin
Ast-Scheitenberg, Stephanie
Erscheinungsdatum: 2009
Zusammenfassung: Das Child Abuse Potential Inventory (CAPI) ist eine vielfach abgesicherte Methode zur Erfassung des Misshandlungsrisikos bei Eltern. Es werden statistische Kennwerte einer deutschen Übersetzung des CAPI auf der Basis einer Datenerhebung in einer deutschen Normalpopulation von Eltern (N = 944) berichtet. Die statistischen Kennwerte sind denen der ursprünglichen Standardisierungsstichprobe ähnlich. Die Risikowerte weisen Zusammenhänge zu demographischen Merkmalen wie Schulbildung, Familienstand, Berufstätigkeit und Geschlecht auf. In einer Teilstichprobe von Müttern mit hohen und niedrigen Risikowerten (N = 69) wurden zeitübergreifende Stabilität und Assoziationen mit individuellen Unterschieden in der emotionalen Regulation und Bindungsrepräsentation untersucht. Die Befunde belegen die zeitübergreifende Stabilität des Risikoindex. Zudem ergaben sich deutliche Zusammenhänge zwischen dem Risikoindex und Ärgerdispositionen, die allerdings durch Bindungsunterschiede moderiert wurden. Den Befunden nach kann Bindungssicherheit bei gegebenem Risiko als Schutzfaktor betrachtet werden. Schlagwörter Kindeswohlgefährdung – CAPI – Bindung – Ärgerregulation
Subjective Parental Stress as Indicator for Child Abuse Risk: he Role of Emotional Regulation and Attachmenthe Child Abuse Potential Inventory (CAPI) is an evidence-based procedure for the assessment of the risk for child abuse in parents. In this study, a German translation of the CAPI was applied to a normal sample of German parents (N = 944). Descriptive analysis of the CAPI scores in the German provides indings comparable to the original standardization sample. he subjects’ child abuse risk score was associated with demographic characteristics like education, marital status, occupation and gender. Long-term stability of the child abuse risk score and associations with individual diferences in emotional regulation and attachment were investigated in a sub-sample of mothers with high and low child abuse risk scores (N = 69). he indings proved long-term stability. Furthermore associations between the child abuse risk score and anger dispositions were found which, however, were moderated by attachment differences. he indings suggest attachment security as a protective factor against child abuse. Keywords child abuse – CAPI – attachment – anger regulation
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3177
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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