Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/318
Titel: Attributionsverknüpfungen - Eine neue Art der Erfassung von Gerechtigkeitsüberzeugungen?
Autor(en): Maes, Jürgen
Erscheinungsdatum: 1992
Serie/Report Nr.: Berichte aus der Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral"; 065
Zusammenfassung: Es werden einige typische Probleme der Erfassung von Gerechte-Welt-Überzeugungen diskutiert. Dazu gehören der große Überlappungsbereich zu Kontrollüberzeugungen, das ungeklärte Verhältnis von gerechter Welt und ungerechter Welt sowie die mögliche Mehrdimensionalität von Gerechte-Welt-Überzeugungen. Es wird empfohlen, Operationalisierungen zu entwickeln, die möglichst nahe am Konstruktkern und den ursprünglichen Definitionen der Gerechte-Welt-Theorie orientiert sein sollten. Sodann wird eine "Pilot-Operationalisierung" vorgestellt, die sich aus Heiders Bemerkung ableitet, daß es in der Struktur des menschlichen Geistes eine Tendenz zur kognitiven Verbindung von Glück und Güte, Unglück und Schlechtigkeit gibt. Ein Instrument zur Erfassung positiver Attributsverknüpfungen und ein Instrument zur Erfassung negativer Attributsverknüpfungen werden vorgestellt. Beide Instrumente bestehen aus fünf Adjektiven, die in Matrixform vorgegeben werden; die Pbn werden aufgefordert anzugeben, wie häufig jeweils zwei dieser Zustände gemeinsam auftreten. Die Ergebnisse der Item- und Skalenanalysen zeigen, daß das Instrument noch zu verbessern ist. Trotzdem läßt sich zusammenfassend sagen, daß derartige Instrumente neue Wege für die Erfassung der Feinstrukturen von Gerechtigkeitsüberzeugungen eröffnen.
Some of the typical problems in the assessment of just world beliefs are discussed, so the semantic overlap with scales asses-sing the locus of control of persons, the undefined relation between just world and unjust world, and the possible multi-dimensionality of just world beliefs. It is recommended to deve-lop operationalizations that keep strictly to the original definitions of just world theory. One "pilot operationalization" is presented that is derived from Heider's notion that a mental association between luck and goodness, badness and failure is somehow preconceived in the structure of human mind. Two instruments, one assessing the strength of association of positive attributes and one assessing the association of negative attri-butes are presented. Both instruments consist of five adjectives that are combined in a matrix, subjects are asked to give a judgment about the frequency of the common incidence of these adjectives. The results of the scalometric analyses suggest that the instrument still has to be improved. Nevertheless it is resumed that instruments of that kind can offer new chances of investigating the micro-structure of beliefs concerning justice.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/318
Enthalten in den Sammlungen:Berichte der Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral"
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