Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3231
Titel: Editorial
Erscheinungsdatum: 2010
Zusammenfassung: Väter – sie werden auch heutzutage mit vielen unterschiedlichen Attributen belegt: Erzeu- ger, Versorger, Außenstehende oder ewige Zweite; aber auch: potentielle primäre Bezugspersonen und zärtliche, liebevolle „neue Väter“. Oder sie werden gesehen als „wild und männlich“, manchmal aber auch als unentbehrlich oder gar ale bewusst nicht in die Kindererziehung miteinbezogen. Aus dieser kleinen Aufzählung wird schon deutlich: „Die“ Väter sind eine heterogene Gruppe. Zwischen „neuen Vätern“ und ebenso noch vorhandenen traditionellen Rollenerwartungen müssen moderne Väter ihren Weg finden. Und dies unter den gleichzeitig immer härter werdenden Anforderungen der postmodernen Arbeitswelt mit all ihren Begleiterscheinungen. Auch Wissenschaft, Politik und Medien haben inzwischen den Vater als Zielgruppe und lohnendes Forschungsobjekt entdeckt, so dass es ein zunehmendes Angebot an Informationen und gezielten Projekten zum Thema Vaterschaft gibt, die auf soliden wissenschaftlichen Grundlagen beruhen (so z. B. Elternkurse speziell für Väter oder Väterzentren und Treffpunkte in Großstädten). So ist auch in der psychologischen Forschung seit einigen Jahren ein zunehmendes Interesse an Vaterthemen zu beobachten – nachdem Väter dort jahrelang eher wenig beachtet und primär die Folgen ihrer Abwesenheit untersucht wurden (z. B. Lamb, 2004).
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3231
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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