Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3244
Titel: Kooperation und Vernetzung im Bereich Frühe Hilfen und Kinderschutz: Bedeutung evidenzbasierter Methoden
Sonstige Titel: Cooperation and Networking in Early Prevention and Intervention and Child Protection: The Importance of Evidence-Based Methods
Autor(en): Künster, Anne Katrin
Schöllhorn, Angelika
Knorr, Carolin
Fegert, Jörg M.
Ziegenhain, Ute
Erscheinungsdatum: 2010
Zusammenfassung: Im Bereich der Frühen Hilfen und im Kinderschutz sind frühe und multiprofessionell angelegte Hilfen unerlässlich. Die dazu notwendige Kooperation von verschiedenartig strukturierten Institutionen und unterschiedlich qualifizierten Fachkräften gelingt eher, wenn die entsprechenden Vereinbarungen unabhängig von einem besonderen Einzelfall herbeigeführt und im weniger belasteten Alltag regelmäßig praktiziert werden. Nur dann funktioniert die Zusammenarbeit auch bei extremen Fällen und die mitwirkenden Institutionen und Fachkräfte erleben die Kooperation als Hilfe und Absicherung und nicht als zusätzliche Komplikation. Voraussetzung für eine derartige Entwicklung förderlicher Rahmenbedingungen vor Ort ist eine evidenzbasierte Kenntnis der Auswirkungen unterschiedlich strukturierter Kooperationsbeziehungen und Rahmenbedingungen. Dies erfordert empirisch basierte Datenerhebungen mit dem Ziel der Weiterentwicklung von lokalen Netzwerkstrukturen. Drei geeignete und leicht einsetzbare Instrumente bzw. Vorgehensweisen für solche Erhebungen wurden entwickelt und an Beispielen erprobt. Schlagwörter Frühe Hilfen – Kinderschutz – Kooperation – Vernetzung
Prevention, intervention and child protection in early childhood essentially need well-established interdisciplinary systematic networking. Individual, heterogeneous and complex needs of families cannot be met by one profession alone. Successful cooperation of various institutions and professions is based on fixed arrangements and cooperation pathways. Networking has to be systematically established in everyday routine to be able to work in difficult emergency cases of child protection. Only well established cooperation is experienced as a support for the participants of the network and not as an additional complication. Prerequisite for such a development of favorable conditions is an evidence-based knowledge of the impact of different structures of cooperation, relations and conditions. This requires data collection with the aim of further empirically based development of local network structures. Three tools for such surveys have been developed and tested in the field. Keywords child protection – cooperation – early prevention and intervention – networking
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3244
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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