Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3277
Titel: Körperunzufriedenheit bei weiblichen und männlichen Jugendlichen: Eine geschlechtervergleichende Betrachtung von Verbreitung, Prädiktoren und Folgen
Sonstige Titel: Body Dissatisfaction Among Female and Male Adolescents: Comparing Prevalence, Predictors, and Consequences Between the Sexes
Autor(en): Mohnke, Sebastian
Warschburger, Petra
Erscheinungsdatum: 2011
Zusammenfassung: Im Rahmen der POPS-Studie (Potsdamer Prävention von Essstörungen) wurden 300 Jugendliche zwischen 10 und 13 Jahren u. a. zur Zufriedenheit mit ihrem Gewicht und ihren Muskeln, regulierendem Verhalten und gestörtem Essverhalten befragt. Jedes zweite Mädchen und jeder dritte Junge sind unzufrieden mit ihrem Gewicht. Darüber hinaus berichten knapp 70 % der männlichen Befragten, unzufrieden mit ihren Muskeln zu sein. Beide Formen der Körperunzufriedenheit werden durch vergleichbare soziokulturelle und psychologische Faktoren beeinflusst. Während Gewichtsunzufriedenheit zu Gewichtsregulationsmethoden und gestörtem Essverhalten führt, zieht Muskelunzufriedenheit vorrangig Muskelaufbaumaßnahmen nach sich. Potentiell gesundheitsschädliche Folgen exzessiven Muskelaufbaus werden diskutiert. Die Daten unterstreichen die Notwendigkeit der geschlechtsspezifischen Erfassung von Körperunzufriedenheit und ihre Konsequenzen. Interventions- und Präventionsansätze sollten um für Jungen relevante Körperbildaspekte ergänzt werden. Schlagwörter Körperunzufriedenheit – gestörtes Essverhalten – Muskelaufbau – Prävention – Jugendliche
As part of the POPS study (Potsdam prevention of eating disorders) 300 adolescents aged between 10 and 13 years completed questionnaires measuring satisfaction with weight and muscles, body change strategies and disturbed eating behavior. More than half of the girls and a third of the boys are dissatisfied with their weight. Nearly 70 % of the male participants were unhappy with their muscles. Both forms of body dissatisfaction are influenced by similar sociocultural and psychological factors. While weight dissatisfaction leads to weight reduction strategies and disturbed eating, muscle dissatisfaction results in muscle enhancement methods. Potential harmful consequences of excessive muscle building techniques are discussed. The data emphasize the need for a sex-specific investigation of body dissatisfaction and its consequences. Body image aspects relevant to boys should be added to intervention and prevention approaches. Keywords body dissatisfaction – disturbed eating – muscle enhancement – prevention – adolescents
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3277
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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