Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3283
Titel: Väter von Kindern minderjähriger Mütter in der Interaktionsbeobachtung
Sonstige Titel: Fathers of Children Born to Adolescent Mothers and Their Interactive Behavior
Autor(en): Lehmann, Eva
Bergmann, Sarah
M. Klein, Annette
von Klitzing, Kai
Erscheinungsdatum: 2011
Zusammenfassung: Minderjährige Mütter und ihre Kinder haben in der Vergangenheit viel wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten. Dabei befassen sich einige Studien auch mit Merkmalen der Interaktion zwischen Mutter und Kind. Wenig hingegen ist über die Interaktion zwischen Kindern minderjähriger Mütter und ihren Vätern bekannt, da sich bisherige Beschreibungen der Väter vorwiegend auf psychosoziale Aspekte beschränken. Die vorliegende Studie untersucht 19 Partner minderjähriger Mütter in der Interaktion mit ihren viermonatigen Säuglingen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Väter dieser Stichprobe trotz eines ausreichend großen intuitiven Repertoires überwiegend auf taktile Stimulation und den Blickkontakt erleichternde Verhaltensweisen zugreifen. Die adaptive Abstimmung des väterlichen Verhaltens auf den kindlichen Zustand gelingt mehrheitlich. Väter, die ihr Verhalten an den kindlichen Zustand anpassen können, weisen ein größeres Repertoire intuitiver Verhaltensweisen auf. Kindliche Interaktionsbereitschaft steht im Zusammenhang mit positiver väterlicher Abstimmung. Abschließend wird diskutiert, inwieweit die Ergebnisse Ansatzpunkte darstellen, umden Vater als Ressource für die kindliche Entwicklung in die klinische Arbeit mit Kindern minderjähriger Mütter einzubeziehen. Schlagwörter Vater-Kind-Interaktion – intuitive Kompetenzen – Teenager-Mütter – kindliche Entwicklung
Adolescent mothers and their children received much scientific attention in the past. Some studies also looked at characteristics of the interaction between mother and child. However, little is known about the interaction between children of adolescent mothers and their fathers, as research to date has focussed on paternal psychosocial aspects. The present study examines 19 partners of adolescent mothers in the interaction with their four-months-old infants. Results indicate that fathers of this sample – despite a sufficiently large intuitive repertoire – mainly relate to their infants with tactile stimulation and behaviours that facilitate eye contact. Most fathers succeed in adjusting their behaviour to their child’s state. Fathers who are able to adjust their behaviour to their child’s state show a larger repertoire of intuitive capacity. The infant’s readiness to interact is associated with successful paternal adjustment. We discuss implications for involving fathers in the clinical work with children of adolescent mothers. Keywords father-infant-interaction – intuitive parenting – teenage mothers – child development
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3283
ISSN: 0032-7034
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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