Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3337
Titel: Gute und schlechte Strategien zur Verwirklichung eines "guten Vorsatzes"
Autor(en): Zumkley-Münkel, Cordula
Paulus, Christoph
Erscheinungsdatum: 2006
Zusammenfassung: Wir allen kennen sie, die guten Vorsätze und die Probleme, die wir bei ihrer Verwirklichung haben. Was aber kann man tun, um solche Motivations- oder Handlungskrisen zu bewältigen? Einschlägige Befunde legen nahe, dass die in einer solchen Situation möglichen Strategien nicht an sich wirksam oder unwirksam sind, sondern dass eine Krisen-Bewältigung nur gelingt, wenn eine Person die zu ihr "passenden" Strategien einsetzt. Die Überwindung einer Motivationskrise kann im Prinzip auf zweierlei Weise geleistet werden: Man konzentriert sich unter Ausblendung der störenden Gegen-Motivation ganz auf das, was zu tun ist oder man bemüht sich, diese störende Motivation auszuräumen. Es wurde angenommen, dass diese gegensätzlichen Handlungstendenzen zu den beiden "unterschiedlichen regulatorischen Systemen" passen, die von Higgins als Annäherungs- und Meidungsorientierung bestimmt wurden. Annäherungsorientierte lassen sich von ihren Hoffnungen und Idealen leiten und bevorzugen Strategien, die sie diesen Zielen näher bringen. Meidungsorientierte sind dagegen eher auf den Erhalt ihrer Sicherheit ausgerichtet und bevorzugen Handlungen, die negativ besetzte Gegebenheiten ausräumen. In einer Pilot-Studie wurde diese Annahme an 167 Personen per Fragebogen überprüft. Die erzielten Befunde stützten diese Hypothese nicht. Einige Befunde lassen es jedoch sinnvoll erscheinen, diese Hypothese erneut, allerdings unter Abänderung des methodischen Vorgehens, zu überprüfen.
We all know them, the good resolutions and the problems with their realization. But what can we do to manage or overcome such motivation and action crises? Research findings suggest that there aren't inherently effective or ineffective strategies but that a crisis mastering only is successful when a person uses the strategies "suitable" for him/her. Overcoming a motivation crisis normally can be carried out in two different ways: Concentrating on what has to be done and at the same time suppressing disturbing counter-motivation or concentrating on the elimination of the disturbing counter-motivation. It was assumed that these contrasting action tendencies match with the two "regulatory focus systems' which were determined by Higgins as approach- and avoidance-orientation or rather promotion- and prevention-orientation. Promotion-oriented people are guided by their hopes and ideals and prefer strategies, which bring these goals nearer. Prevention-oriented subjects are aligned rather to the receipt of their security and prefer actions to eliminate negatively toned conditions. In a questionnaire pilot-study this assumption was examined with 167 subjects. The results didn't support the hypothesis. Nevertheless, some findings in the assumed direction suggest that — under alteration of the methodological procedure- a replication of the study is worthwhile.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3337
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