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Titel: Erlebte Aufgabenschwierigkeit bei der Unterrichtsplanung in den Praktikumsphasen der universitären Lehrerbildung — Zur inhaltsanalytisch aufzeigbaren Notwendigkeit einer Explizierung des Prinzips der Variabilität bei der integrativen Modellierung der Unterrichtsplanung —
Sonstige Titel: Perceived difficulty of lesson planning in university teacher education internships — With reference to the contentwise demonstrable necessity of an explanation of the variabilty principle of the integrative modelling of lesson planning —
Autor(en): Gassmann, Claudia
Erscheinungsdatum: 2011
Serie/Report Nr.: Beiträge zur Qualitativen Inhaltsanalyse des Instituts für Psychologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt;20
Zusammenfassung: Die Frage nach der Wirksamkeit von Praxisphasen innerhalb universitärer Lehrerbildung wird seit einigen Jahren kontrovers diskutiert. Auch wenn die Krise in der Lehrerbildung mittlerweile keine "Krise der fehlenden Daten" (Oelkers 2000) mehr ist, liegen kaum empirisch gesicherte Befunde zu subjektiv empfundenen, studentischen Schwierigkeiten bei der Unterrichtsplanung vor, sodass die hier dargestellte, den Standort Hildesheim betreffende Studie (N=25 je zu SPS II-Blockpraktikum und ASP) eine Forschungslücke zu schließen versucht. Innerhalb dieses Artikels wird das in den "großen" didaktischen Planungsmodellen von Wolfgang Klafki (1958) sowie Paul Heimann und Wolfgang Schulz (1965) recht explizit aufgenommene Prinzip der Variabilität in den Blick genommen, das die untersuchten Planungsanfänger induktiver Kategorienbildung zufolge (Mayring 2010) eher als "überflüssig" empfinden. Eine Feinanalyse ergab das Vorliegen von 5 studentischen Begründungsmustern der "Überflüssigkeit", sodass die Notwendigkeit einer stärkeren Explizierung des Prinzips der Variabilität auch innerhalb der aktuell von Arnold und Koch-Priewe (2010) vorgeschlagenen integrativen Modellierung der Unterrichtsplanung ableitbar ist.
The question regarding the effectiveness of internship phases during university teacher education has been discussed controversially for years. Even if the teacher education crisis is no longer a "crisis of missing data" (Oelkers 2000), there is rarely empirically founded data available regarding students' perceived difficulties during lesson planning; the herewith presented thesis therefore tries to close the research gap with a survey conducted at the Hildesheim site (N=25 per SPS II-Blockpraktikum and ASP). This article focuses on the explicitly imposed principle of variability of the "big" didactic planning models of Wolfgang Klafki (1958), Paul Heimann and Wolfgang Schulz (1965). Novice planners, according to inductively generated categories (Mayring 2010), consider this as rather "superfluous". A precision analysis among students found 5 reasoning patterns of the "needlessness" which gave reason to deduce the necessity of a further explanation of the variability principle, even within the currently suggested integrated modelling of lesson planning according to Arnold and Koch-Priewe (2010).
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3360
Enthalten in den Sammlungen:Institut für Psychologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt: Beiträge zur Qualitativen Inhaltsanalyse
PsyDok

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