Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3376
Titel: Unkonzentriert trotz hoher Konzentrationsfähigkeit?
Sonstige Titel: Inattentive despite high attention ability?
Autor(en): Jacobs, Bernhard
Erscheinungsdatum: 2015
Zusammenfassung: Ziel der Studie war die Überprüfung der bereits mehrfach belegten These, die Leistungen in einem Konzentrationstest sagten wenig darüber aus, wie konzentriert sich die Personen in ihrem Alltag selbst erleben. Als Messinstrumente dienten die Reihenfolgetests von Jacobs und eine SART-Variante sowie etliche Fragebögen zur subjektiven Einschätzung der Konzentrationsfähigkeit. Die Korrelationen zwischen den Konzentrationstests und Einschätzungen der Konzentration fielen in der Regel insignifikant aus und bestätigen die bisherigen empirischen Befunde. Konzentrationsschwäche im Alltag von Studierenden manifestiert sich in der Wahrnehmung konzentrationsbedingter, vermeidbarer Fehler sowie vorwiegend im Bereich Motivation und Selbstkontrolle, wofür insbesondere die substanziellen Korrelationen zwischen Konzentrationseinschätzungen mit Neurotizismus und Prokrastination hindeuten. Während Konzentrationstests die kurzfristig erreichbare Konzentrationsfähigkeit unter standardisierten Bedingungen erfassen, beziehen sich die subjektiven Einschätzungen auf alltagsnahe Anforderungen, die einen hohen individuellen Freiheits- und Gestaltungsspielraum gewähren.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3376
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