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dc.contributor.authorWittkowski, Joachim
dc.contributor.authorSeitz, Willi
dc.date.accessioned2006-05-05
dc.date.accessioned2015-12-14T08:45:19Z-
dc.date.available2006-05-05
dc.date.available2015-12-14T08:45:19Z-
dc.date.issued2002
dc.identifier.otherurn:nbn:de:bsz:291-psydok-7182-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11780/3443-
dc.description.abstractEine Übersicht über die Diskussion um die verkehrspsychologische Eignungsdiagnostik der medizinisch-psychologischen Untersuchungsstellen in den letzten Jahrzehnten läßt grundlegende Überzeugungen, Leitlinien des diagnostischen Vorgehens, einzelne Untersuchungsmethoden sowie übergeordnete Anforderungsmerkmale erkennen. Allgemein wird die Abkehr von der bis in die 1970er Jahre vorherrschenden Persönlichkeitsbeschreibung im Sinne von Dispositionen einerseits und von der Betonung der funktionalen Voraussetzungen des Fahrverhaltens andererseits und stattdessen die Hinwendung zu einer verhaltens- bzw. lerntheoretisch orientierten Diagnostik betont (Blankenburg & Weigelt, 1983; Kajan, 1986; Kunkel & Winkler, 1981; Müller, 1984; Spörli, 1977). Mit dem Paradigmenwechsel vom dispositionellen Konstrukt zum modifizierbaren Verhalten wurde bzw. wird eine interaktionistische Sichtweise als maßgebend für die verkehrspsychologische Eignungsbegutachtung angesehen (Stephan, 1989a, b). Nach dem interaktionistischen Erklärungsansatz resultiert das (auffällige) aktuelle Verhalten (z.B. Fahren unter Alkoholeinfluß) aus einer Wechselwirkung zwischen Charakteristika der Person und bestimmten Gegebenheiten der aktuellen Situation. Dazu gehören sowohl besondere Umstände der aktuellen persönlichen Lebenssituation (etwa "kritische Lebensereignisse" wie Verlust des Arbeitsplatzes oder Auflösung einer Partnerschaft) als auch Umstände der aktuellen Situation, in der das auffällige Verhalten auftritt (z.B. Anreize zum Fahren nach Alkoholkonsum). Der genannte Paradigmenwechsel ging Hand in Hand mit einer Ausrichtung der verkehrspsychologischen Diagnostik auf bzw. Einbindung in Maßnahmen der Verhaltensmodifikation und klinischen Intervention ("Nachschulung"). Schlagwortartig wird der Wandel im diagnostischen Ansatz der medizinischpsychologischen Untersuchungsstellen mit dem Wechsel von einer Selektionsstrategie zu einer Modifikationsstrategie umschrieben (Barthelmess & Hauser, 1985; Geiselbrecht, 1986; Kunkel & Winkler, 1981; Müller, 1993).de
dc.language.isode
dc.rightspubl-ohne-podde
dc.rights.urihttp://psydok.sulb.uni-saarland.de/doku/lic_ohne_pod.phpde
dc.subject.classificationVerkehrspsychologiede
dc.subject.classificationEigungsdiagnostikde
dc.subject.classificationFahreignungsdiagnostikde
dc.subject.classificationMedizinisch-psychologische Untersuchungde
ubs.subject.ddc150
dc.subject.otherVerkehrspsychologiede
dc.subject.otherEigungsdiagnostikde
dc.subject.otherFahreignungsdiagnostikde
dc.subject.otherMedizinisch-psychologische Untersuchungde
dc.subject.otherDriving Behavioren
dc.subject.otherDriver Educationen
dc.subject.otherPsychological testingen
dc.titleMerkmale verkehrspsychologischer Eignungsgutachten der medizinisch-psychologischen Untersuchungsstellende
dc.typeInProceedings (Aufsatz / Paper einer Konferenz etc.)
dc.date.updated2013-11-27
ubs.publikation.typconferenceObject
ubs.publikation.source38. BDP-Kongress für Verkehrspsychologie Universität Regensburg 2002, Arbeitsgruppe 4: Evaluierung verkehrspsychologischer Dienstleistungen
ubs.institutSektion Verkehrspsychologie des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP)
ubs.fakultaetPsychologie: Verbände Deutschland
Enthalten in den Sammlungen:Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP); Sektion Verkehrspsychologie: 38. BDP-Kongress für Verkehrspsychologie, Universität Regensburg 2002
PsyDok

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