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Titel: Survivability - Gefahrenwahrnehmung und Gefahrenbewältigung in Verkehrssituationen
Autor(en): Füllgrabe, Uwe
Erscheinungsdatum: 2002
Zusammenfassung: Analysiert man die Situationen, bei denen Polizisten getötet oder verletzt wurden, so gehören Verkehrssituationen zu den Situationen mit dem größten Gefährdungspotenzial. Im Vergleich mit der Gesamtzahl der getätigten Verkehrskontrollen mögen derartige Gewaltereignisse prozentual äußerst gering sein. Dies ist typisch für viele Formen von kritischen Ereignissen. Die — absolut gesehene - Seltenheit von Gefahrensituationen verführt dazu, sich nicht darauf vorzubereiten. Die sich daraus ergebenden Konsequenzen, posttraumatische Störungen, Verletzungen oder Tod, zeigen die Wichtigkeit der Alternative auf: Die Entwicklung eines "psychologischen Radars" für Gefahrensituationen. Die Situation Verkehrskontrolle hatte folgenden Anteil am Tode deutscher Polizisten, hier im Zusammenhang mit Kfz-Kontrollen (Sessar, Baumann & Müller, 1980): Fehlerhafter Standort bei Kfz-Kontrollen, bspw. das Aufstellen vor der Fahrzeugtüre, auf dem Trittbrett des zu kontrollierenden Fahrzeugs oder auf der Fahrbahn ohne Ausweichmöglichkeiten; ebenso das Hineinbeugen in das Fahrzeuginnere. = 9,2 % aller Fehler, 7,5 % der gravierendsten Fehler. Man achtet bei Tätern in Autos nicht auf deren Handbewegungen. Der Griff unter den Sitz eines Autos ist zumeist der Griff nach einer dort versteckten Waffe!
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3479
Enthalten in den Sammlungen:Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP); Sektion Verkehrspsychologie: 38. BDP-Kongress für Verkehrspsychologie, Universität Regensburg 2002
PsyDok

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