Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3571
Titel: Die Bedeutung psychischer Störungen für Sexualdelinquenz
Autor(en): Fiedler, Peter
Erscheinungsdatum: 2004
Zusammenfassung: Auf die Frage zur Bedeutung psychischer Störungen für Sexualdelinquenz kann die klinisch psychologische wie psychiatrische Forschung bis heute nur sehr unbefriedigende Antworten geben. Das liegt vor allem daran, dass sich die klinisch interessierten Wissenschaftler vor allem einer deliktorientierten Forschungsstrategie bedienen - aufgezwungen durch öffentliche Diskussionen, orientiert an Definitionen der Rechtsprechung: Vergewaltigung bzw. sexueller Kindesmissbrauch. Beide Deliktarten umfassen einerseits extrem heterogene Phänomene und stellen mitnichten pathopsychologisch definierbare Störungsbereiche dar. Erst in jüngster Zeit werden Fragen zur Bedeutung und Funktionalität psychischer Störungen für Sexualdelinquenz ernsthafter untersucht, was zu wichtigen neuen Erkenntnisse führt. Insbesondere im Vorfeld der Taten scheinen psychische Störungen besondere eigene Risikobedingungen darzustellen, die in zukünftigen Behandlungsansätzen verstärkt Berücksichtigung finden sollten.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3571
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