Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3585
Titel: Körperformen und die Beurteilung weiblicher und männlicher Attraktivität
Sonstige Titel: Body shape and judgements of female and male attractiveness
Autor(en): Baumgartner, Simon
Erscheinungsdatum: 2003
Zusammenfassung: Die Attraktivität von Durchschnittsgesichtern wurde von Langlois und Roggman (1990) unter anderem damit begründet, dass es sich dabei um prototypische Gesichter handle, die leichter zu verarbeiten seien (Schönheit durch Prozesserleichterung). Die vorliegende Untersuchung zeigt, dass die Attraktivitätsbeurteilung von Körperformen vergleichbar ist mit jener von Durchschnittsgesichtern (Perret et al., 1994): "Composites", die attraktive Einzelbilder enthalten, sind am attraktivsten. "Composites", die alle Körper der Stichprobe enthalten, sind gleich attraktiv, wie die attraktivste natürliche Körperform. Da die Attraktivität von "composites" bei Gesichtern und Körperformen ähnlich eingeschätzt wird, obwohl für die Wahrnehmung von Körperformen keine spezialisierten Neuronen existieren wie dies für die Gesichtsverarbeitung angenommen wird, scheinen die Ergebnisse der vorliegende Untersuchung eher gegen die These "Schönheit durch Prozesserleichterung" zu sprechen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3585
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