Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3687
Titel: Der Zusammenhang von ADHS, Verhaltensproblemen und Schulerfolg am Beispiel der Grundschulempfehlung
Autor(en): Jantzer, Vanessa
Haffner, Johann
Parzer, Peter
Roos, Jeanette
Steen, Rainer
Resch, Franz
Erscheinungsdatum: 2012
Zusammenfassung: Bislang existieren widersprüchliche Befunde zu der Frage, wie stark Aufmerksamkeitsstörungen, expansive oder sozial-emotionale Störungen die schulische Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen können. Im Rahmen einer epidemiologisch angelegten Studie wurde der Zusammenhang zwischen klinisch relevanten Auffälligkeiten und Grundschulempfehlung untersucht. Hierzu wurden 3910 Kinder am Ende ihrer Grundschulzeit von ihren Eltern mittels der "Child Behavior Checklist" (CBCL-E) beurteilt. Gemessen an der deutschen Normstichprobe lagen besonders viele Kinder im Bereich der Aufmerksamkeitsstörungen, der somatischen Störungen sowie der Störungen im Bereich Angst/Depressivität im klinisch auffälligen Bereich. Kinder mit Grundschulempfehlung für die Haupt-/Förderschule zeigten eine besonders starke, multiple Problembelastung mit konstant höheren Auffälligkeiten in allen Bereichen. Als relevant für die Grundschulempfehlung erwiesen sich besonders Aufmerksamkeitsstörungen, aber auch delinquentes Verhalten sowie soziale Probleme. Diese Auffälligkeiten erhöhten die Wahrscheinlichkeit für eine Realschul- bzw. Haupt-/Förderschulempfehlung zum Teil um ein Vielfaches. Früh ansetzende präventive Maßnahmen zur Förderung der sozialen und kognitiven Entwicklung von Grundschulkindern werden daher als von zentraler Bedeutung für deren schulische Entwicklung betrachtet.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3687
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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