Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3759
Titel: "Gewalt ist keine Lösung, aber eine coole Alternative?" - Was Täter bei Bullying so erfolgreich macht
Autor(en): Stoiber, Manuel; Schäfer, Mechthild
Erscheinungsdatum: 2013
Zusammenfassung: Kennzeichen eines "erfolgreichen" Bullies ( Schüler, die ihre Mitschüler wiederholt und systematisch schikanieren und dadurch Ressourcenkontrolle erreichen) wurden untersucht. Dazu wurden Daten zu Mitschülerrollen, Ressourcenkontrollstrategien und sozialem Status bei 2600 Schülern (54 % männlich) der ersten bis zehnten Klasse erhoben, die Grundschulen und Gymnasien im Großraum München besuchten. Täter in der Grundschule setzten überdurchschnittlich häufig Aggression bzw. Zwangsmittel ein, während die Kinder, die in weiterführenden Schulen einzelne Mitschüler systematisch schikanierten, außer auf diese Zwangsmittel zu fast gleichen Anteilen auch auf prosoziale Strategien zurückgriffen. Diese Schüler kontrollierten die meisten sozialen und materiellen Ressourcen im Klassenzimmer. Differenziert man die Täter anhand ihrer eingesetzten Verhaltensstrategien in Bi-Strategen und Zwangausübende, unterschieden sie sich sowohl im Ausmaß der Ressourcenkontrolle als auch in ihrem sozialen Status: Vor allem die Bi-Strategen genossen hohes Ansehen unter den Peers, das - anders als in der Grundschule - aber in den weiterführenden Schule auch den Zwangausübenden nicht verwehrt wurde.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/3759
Enthalten in den Sammlungen:Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie

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