Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/395
Titel: Abriß der Gerechtigkeitspsychologie
Sonstige Titel: Epitome of the psychology of justice
Autor(en): Schmitt, Manfred
Erscheinungsdatum: 1993
Serie/Report Nr.: Berichte aus der Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral";70
Zusammenfassung: Es wird ein kurzer Überblick über Fragestellungen, methodische Zugangswege, Ergebnisse und praktische Anwendungsmöglichkeiten der Gerechtigkeitspsychologie gegeben. Im ersten Abschnitt wird die Bedeutung von Gerechtigkeit als Wert und Leitmotiv menschlichen Handelns dargestellt und anhand des Phänomens der sekundären Viktimisierung verdeutlicht. Im zweiten Abschnitt wird eine gängige Unterscheidung von Gerechtigkeit in Verteilungsgerechtigkeit und Verfahrensgerechtigkeit aufgegriffen. Dabei werden die wichtigsten Kriterien distributiver und prozeduraler Gerechtigkeit eingeführt und auf Probleme der praktischen Umsetzung dieser Prinzipien eingegangen. Im dritten Abschnitt werden verschiedene Forschungsstrategien der empirisch-wissenschaftlichen Gerechtigkeitspsychologie abgehandelt, die sich dem jeweiligen theoretischen Vorverständnis und Erkenntnisinteresse entsprechend experimenteller, korrelativer und interaktionistischer Methoden bedient. Im vierten Abschnitt werden Gerechtigkeitskonstrukte vorgestellt, die von der Annahme individueller Unterschiede in Gerechtigkeitsorientierungen ausgehen und diese als Eigenschaften im Sinne generalisierter und stabiler Urteils- und Verhaltensdispositionen konzipieren. Im fünften Abschnitt wird exemplarisch gezeigt, wie sich Konzepte, Theorien und Forschungsbefunde der Gerechtigkeitspsychologie für anwendungspraktische Problemstellungen im Berufsleben, in der Familie und im wiedervereinigten Deutschland nutzen lassen.
Gives a brief overview of substantive issues, research methods, results, and practical implications of the psychology of justice. In the first part of the article, the phenomenon of secundary victimization is given as an example for illustrating how justice functions as a motive and guiding principle of human action. The second part deals with the notions of distributive and procedural justice, describes the most important criteria for distributive and procedural justice, and discusses some of the difficulties which arise if these criteria are to be implemented practically. In the third part, experimental and correlational methods of justice research are outlined. In the fourth part, justice constructs are presented which start out from individual differences in justice preferences and conceptualize justice preferences as traits or generalized and enduring behavioral and judgmental dispositions. In the fifth part, it is shown how concepts, theories, and research evidence can be used for solving practical problems in various domains, such as the occupational sphere, the familiy, and life in Germany after the reunification.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/395
Enthalten in den Sammlungen:Berichte der Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral"
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