Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/412
Titel: Bewältigung von Ungerechtigkeiten durch praktische Erklärungen: Bitte um Verzeihung, Rechtfertigungen und Ausreden: Ihre Wirkungen auf soziale Beziehungen
Autor(en): Montada, Leo
Kirchhoff, Svenja
Erscheinungsdatum: 2000
Serie/Report Nr.: Berichte aus der Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral";130
Zusammenfassung: An 240 Probanden wurde die Hypothese überprüft, dass sich Emotionalität und Befindlichkeit von Opfern einer Ungerechtigkeitserfahrung in Abhängigkeit von der praktischen Erklärung (Account), die der Täter für sein Verhalten vorbringt, gestaltet. Für sechs alltagstypische Ungerechtigkeitserlebnisse sind je sechs Accountversionen, bei denen auf die psychologischen Kriterien des Verantwortlichkeits- und Schuldbegriffs zurückgegriffen wurde, konzipiert worden. Je 20 Probanden wurden alle sechs Situationsschilderungen mit je einer Accountversion in einem Fragebogenpaket präsentiert. Unter der Vorgabe, jedes Szenario mit jeder Accountversion genau einmal miteinander zu kombinieren, wurden sechs Fragebogenpakete erstellt. Aufgrund der Annahme geschlechtsspezifischer Unterschiede wurden die Fragebögen jeweils in einer Version für weibliche und männliche Probanden formuliert, so dass sich insgesamt 12 Fragebogenpakete ergeben haben. Als zentrale Auswertungsmethode dienten t-Tests für abhängige und unabhängige Stichproben. Unabhängig von den vorgegebenen Bedingungskombinationen sind vier Personmerkmale als psychologische Kovariate erhoben worden: "Drakonität", "Ungerechtigkeitssensibilität," "Gerechtigkeitszentralität" und "Empathie". Wie erwartet zeigten sich erhebliche Unterschiede in der Wirkqualität der Accountversionen, jedoch unabhängig von Personmerkmalen und Geschlecht.
With 240 respondents the hypothesis was tested, that victim's emotionality and feeling in an experience of injustice underlying different forms of accounts, which will be advanced by the harm's offender. For six typical incidents that people regard as unjust in their daily lives six versions of accounts were designed; therefore a recourse to the psychological criterias of responsibility and guild was needed. For every 20 respondents all of the six episodes were presented with one of the account versions in one package of questionnaire. On condition that every episode once will be combined with every account version, resulting six packages of questionnaires. Because of the supposition of finding specific gender differences the questionnaires were designed for female and male respondents each, so that there will be 12 packages of questionnaires altogether. Therefore it used to be t-tests for dependent and independent samples as the central evaluating method. Aside from the given combination of conditions four personal characteristics were assessed as psychological covariates: "draconity", "dispositional sensitivity to befallen injustice", "centrality of justice" and "empathy". According to expectation differences between the various forms of accounts in their quality of efficiency could be found, nevertheless there was no affect of neither the personal characteristics nor the gender.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/412
Enthalten in den Sammlungen:Berichte der Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral"
PsyDok

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