Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/451
Titel: Sensibilität für beobachtete Ungerechtigkeit und ihr Einfluss auf die Bereitschaft zu zivilcouragiertem Verhalten
Autor(en): Krettek, Carmen
Erscheinungsdatum: 2007
Zusammenfassung: Die vorliegende Diplomarbeit ist im Bereich der Forschung zur Ungerechtigkeitssensibilität angesiedelt. Das Konstrukt Ungerechtigkeitssensibilität aus der Beobachterperspektive soll im Hinblick auf seine prädiktive Validität bzgl. relevanten Verhaltens untersucht werden. Empirisch wird geprüft, ob sich Unterschiede zwischen Personen in zivilcouragiertem Handeln durch Unterschiede in der individuellen Ausprägung der Ungerechtigkeitssensibilität aus der Beobachterperspektive vorhersagen lassen. Ungerechtigkeitssensiblere Personen sollten ungerechte Situationen eher wahrnehmen und emotional, kognitiv sowie verhaltensmäßig stärker darauf reagieren. Die verhaltensmäßige Reaktion müsste sich darin zeigen, dass für Ungerechtigkeiten sensiblere Beobachter in Situationen, die Zivilcourage erfordern, eher eingreifen, als unsensible. Des Weiteren wurden nach dem Vorbild der Untersuchung von Mohiyeddini und Schmitt (1997) andere Persönlichkeitseigenschaften erhoben, durch die diese Verhaltensunterschiede ebenfalls erklärt werden könnten. Darüber hinaus erscheint es für das weitere psychologische Verständnis intern ablaufender Prozesse interessant, welche Verhalten vermittelnden Emotionen und Kognitionen in dem Zusammenhang existieren. In einem ersten Schritt wird für diese Untersuchung ein vermittelnder Einfluss der Emotion ?Empörung' sowie der Ungerechtigkeitseinschätzung der Situationen angenommen. Schließlich wird untersucht, inwieweit verschiedene Variablen auf die Einflussgrößen von Zivilcourage moderierende Wirkung haben. Hier werden sowohl ein Moderatoreffekt der Ungerechtigkeitssensibilität sowie ein von der Verantwortlichkeitsabwehr moderierter Zusammenhang zwischen der Ungerechtigkeitssensibilität und Zivilcourage angenommen. Nach einer Einführung in den Forschungsbereich der Gerechtigkeitspsychologie in Kapitel 1und den aktuellen Forschungsstand der Ungerechtigkeitssensibilität und der Zivilcourage in Kapitel 2, folgen in Kapitel 3 die Vorstellung der weiteren für diese Studie relevanten Prädiktoren und in Kapitel 4 die differenzierte Darstellung der Hypothesen. Kapitel 5 beschreibt den Untersuchungsaufbau und die Durchführung. Die Analyseverfahren werden in Kapitel 6 vorgestellt. Die Darstellung der Ergebnisse (Kapitel 7) und die Interpretation und Diskussion (Kapitel 8) werden der Übersichtlichkeit wegen getrennt dargestellt. Abschließend gibt Kapitel 9 einen Ausblick.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/451
Enthalten in den Sammlungen:PsyDok

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