Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/546
Titel: Determinanten des Verhaltens: Verhaltensprädiktion durch eine Weiterentwicklung der Theory of Planned Behavior.
Autor(en): Hilkenmeier, Frederic
van Treeck, Joost
Erscheinungsdatum: 2007
Serie/Report Nr.: Hamburger Forschungsberichte zur Sozialpsychologie;74
Zusammenfassung: Obwohl die Theory of Planned Behavior eines der einflussreichsten Modelle der Sozialpsychologie ist, konnte die Wirkweise ihrer Komponenten bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Die theoretisch naheliegende und oft publizierte Vermutung, zwischen Verhaltensabsicht und Kontrollmöglichkeit bestehe eine Interaktion, ist bisher nie eindeutig nachgewiesen worden. Diese Studie entwickelt ein Modell, das den Gedanken der Interaktivität gezielt in die Theorie integriert. Die Bestimmung von Kennwerten, in die intra-individuelle Gewichte an Stelle regressionsanalytischer Koeffizienten einfließen, ermöglicht im reformierten Modell eine echte Verhaltensvorhersage. Die Erhebung der Daten entspricht dem zweiten Experiment der Originaluntersuchung von Ajzen & Madden (1986): 297 Studenten der Universität Hamburg wurden nach ihrer Intention befragt, eine sehr gute Note in der bevorstehenden Klausur zu schreiben. Die entsprechenden Klausurergebnisse wurden als Verhaltenskriterium erfasst. Der Vergleich des neu entwickelten Modells mit der ursprünglichen Theory of Planned Behavior fällt bei der Vorhersage der Klausurnoten (r = .223** zu R = .143) sowie im Linearen Strukturgleichungsmodell (X²/df = 1.48 zu X²/df = 5.34) eindeutig zugunsten des reformierten Modells aus.
Although the Theory of Planned Behavior is one of the most influential models in social psychology, the means by which its components function could not, so far, be clearly explained. The obviously theoretical and often published supposition that an interaction occurs between behavioral intention and controllability has never been clearly demonstrated. This study develops a model which integrates thoughts on interactivity directed at theory. The assignation of specific values, in which intra-individual weights incorporate at the point of regression coefficients, makes a real prediction of behavior possible in reformed model. Ascertainment of the data corresponds to the second experiment of the original examination by Ajzen & Madden (1986); 297 students at the University of Hamburg were asked about their intentions to get a very good grade on an imminent test. The corresponding test results were collected as behavioral criteria. The outcome of a comparison of the newly developed model with the original Theory of Planned Behavior, both in the prediction of test results (r = .223** to R = .143) and in the linear structural equiation model (X²/df = 1.48 to X²/df = 5.34), clearly favors the reformed model.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/546
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