Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/573
Titel: Gruppenentscheidungen bei "Hidden Profiles": Shared View - Effekt oder kollektiver Primacy-Effekt? Empirische Ergebnisse und theoretische Anmerkungen.
Autor(en): Witte, E.H.
Engelhardt, Gabriele
Erscheinungsdatum: 2003
Serie/Report Nr.: Hamburger Forschungsberichte zur Sozialpsychologie;47
Zusammenfassung: Mit dieser Studie wollen wir uns drei Fragen zuwenden: a) Gibt es fundamentale Unterschiede zwischen "Hidden-Profile" Aufgaben mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden? b) Welches theoretische "Baseline"-Modell ist angemessen zur Bewertung der Lösungsqualität von Gruppen? c) Wie müssen Daten bei Individuen erhoben werden, um als angemessenes Beurteilungs- und Vergleichskriterium für Gruppenlösungen herangezogen werden zu können? Die Ergebnisse zeigen a) Die Häufigkeit an richtigen Lösungen ist deutlich unterschiedlich bei verschiedenen Aufgabentypen. b) Ausgehend von einer angemessenen theoretischen Grundlage zeigt sich bei schwierigen Aufgaben kein "shared-view'-Effekt, sondern eine Leistungssteigerung der Gruppe. Dagegen tritt bei einfachen Aufgaben ein Majoritätseffekt mit daraus folgender Leistungsminderung auf. c) Wird die Qualität von Gruppenentscheidungen empirisch mit Entscheidungen von Individuen verglichen, so müssen Individuen — genau wie Gruppen — mit einer sequentiellen Informationsvorgabe arbeiten und nicht mit einer einmaligen Vorgabe aller Informationen, da aus beiden Vorgehensweisen unterschiedliche Effekte resultieren.
In this study we want to address three questions: a) Are there fundamental differences between varying ?hidden profile' tasks with difference in difficulty? b) Which theoretical baseline model is accurate to evaluate the quality of solutions made by groups? c) How do we receive data from individuals to have an accurate criterion for evaluation and comparison for group solutions? Results show that a) the amount of correct solutions is different between varying types of tasks. b) When taking the adequate theoretical basis there is no shared-view effect but a higher level of performance in difficult tasks of the group. In contrast, simple tasks result in a majority effect and a decrease of performance. c) If the quality of group decisions is compared with decisions made by individuals, individuals — as well as groups — have to work with a sequential presentation of information instead of a one-time presentation of the entire information because these processes result in different effects.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/573
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