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dc.contributor.authorFahrenberg, Jochen
dc.date.accessioned2009-12-21
dc.date.accessioned2015-12-01T10:30:47Z-
dc.date.available2009-12-21
dc.date.available2015-12-01T10:30:47Z-
dc.date.issued2008
dc.identifier.otherurn:nbn:de:bsz:291-psydok-25636-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11780/628-
dc.description.abstractWilhelm WUNDT gilt als Pionier der experimentellen und physiologischen Psychologie. Nahezu vergessen ist dagegen seine Interpretationslehre. WUNDT hatte die Psychologie als eine empirische Geisteswissenschaft definiert und hatte sich in seiner Forschung und in seinen Büchern für die beiden fundamentalen Methodentypen eingesetzt: das Experiment (zur kontrollierten Selbstbeobachtung) und die Interpretation geistiger Prozesse und Werke. Er war Experimentalpsychologie und Hermeneutiker zugleich. Er wird vielleicht noch als Autor der umfangreichen Völkerpsychologie gesehen, jedoch ohne seine progressive Epistemologie und Methodologie. Das spätere Werk, die Logik (1908/1921), enthält auf ca. 120 Seiten eine Interpretationslehre, aus der hier einige Prinzipien zitiert werden. Bemerkenswert sind auch die Absicht, die psychologischen Elemente und die logischen Operationen im hermeneutischen Prozess zu analysieren sowie die Grundsätze der Methodenkritik. Für die Psychologie forderte WUNDT einen Methodenpluralismus und eine als komplementär zu verstehende Betrachtung von Bewusstseinsvorgängen und neurophysiologischen Prozessen. In diesem Beitrag wird von WUNDTs Wissenschaftskonzeption ein Bogen zur Gegenwart und zur fortdauernden Auseinandersetzung über methodologische Positionen geschlagen. Über die Gründe der einseitigen oder verzerrten Rezeption seiner Methodologie gibt es unterschiedliche Hypothesen. Jedenfalls fehlt in der universitären Grundausbildung der Psychologen und Psychologinnen in Deutschland weithin die Interpretationsmethodik, statt — wie die experimentelle Versuchsplanung, Beobachtungsmethoden und Statistik — zum Pflichtprogramm zu gehören.de
dc.language.isode
dc.rightspubl-ohne-podde
dc.rights.urihttp://psydok.sulb.uni-saarland.de/doku/lic_ohne_pod.phpde
dc.subject.classificationHermeneutikde
dc.subject.classificationInterpretationde
dc.subject.classificationKomplementaritätsprinzipde
dc.subject.classificationPsychophysischer Parallelismusde
dc.subject.classificationQualitätskontrollede
ubs.subject.ddc150
dc.subject.otherPhilosophiede
dc.subject.otherPsychologiede
dc.subject.otherQualitative Forschungde
dc.subject.otherQuantitative Methodende
dc.subject.otherHermeneutikde
dc.subject.otherExperimentelle Methodende
dc.subject.otherMethodologiede
dc.subject.otherPsychologiestudiumde
dc.subject.otherPhilosophiesen
dc.subject.otherPsychologyen
dc.subject.otherQualitative Researchen
dc.subject.otherQuantitative Methoden
dc.subject.otherHermeneuticsen
dc.subject.otherExperimental Methodsen
dc.subject.otherMethodologyen
dc.subject.otherGraduate Psychologyen
dc.titleWilhelm Wundts Interpretationslehrede
dc.typeReport (Bericht)
dc.date.updated2014-03-13
ubs.publikation.typreport
ubs.publikation.sourceFQS: Forum Qualitative Sozialforschung, Volume 9, No. 3, Art. 29 September 2008
ubs.institutUniversität Freiburg: Institut für Psychologie
ubs.fakultaetPsychologie: Hochschulen Deutschland
Enthalten in den Sammlungen:PsyDok

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