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Titel: Motivationsförderung in der Neuropsychologie: Entwicklung und Erprobung eines Motivfördertrainingsbei Adoleszenten mit einer Frontalhirnschädigung
Sonstige Titel: Motive modification in the neuropsychological rehabilitation: Development and Evaluation of motive modification training of adolescent patients with frontal brain damage
Autor(en): Kohleis, Katy
Erscheinungsdatum: 2008
Zusammenfassung: Zusammenfassung Hintergrund: Die Wirkung therapeutischer Interventionen und Trainings wird auch von der Motivation der Patienten beeinflusst. Fragestellung: Wie lassen sich klassische Motivförderkomponenten in die klinische Praxis übertragen? Welche Besonderheiten müssen beachtet werden? Es wurde ein neues Motivfördertraining konzipiert und in der neuropsychologischen Rehabilitation frontalhirngeschädigter Patienten (n = 16) auf seine Wirksamkeit überprüft. Methode: Die Veränderungen im Zielsetzungsverhalten, der Kausalattribution und im impliziten Leistungsmotiv wurden im Prä-Post- und Warte-Kontrollgruppen-design auch gegenüber der "treatment as usual" Bedingung untersucht. Ergebnisse: Teileffekte zeigten sich im Zielsetzungsverhalten und in der Kausalattribution. Insgesamt betrachtet blieben die Effekte aber hinter den Er-wartungen zurück. Schlussfolgerung: Die gleichzeitige Förderung von Motivation und Kognition im klinischen Setting scheint möglich, zukünftige Arbeiten müssen die Wirkweisen und spezifische Trainingsmodifikationen genauer untersuchen.
Abstract Background: The effect of therapeutic interventions and training is also influenced by the patient's motivation. Question: How can classical motive modification exercises be transferred into the clinical practice? Which peculiarities need to be considered? A new motivational program was conceptualized and its effectiveness was tested during the neuropsychological rehabilitation of patients with frontal brain damage (n = 16). Methods: In a pre-, post-, and control group design, the changes in the variable goal setting behavior, causal attribution and implicit achievement motive were tested in relation to the "treatment as usual'. Results: Positive partial effects appeared in the goal setting behavior and in the causal attribution. All in all the effects of the training study did not reach the expectations. Conclusions: The simultaneous stimulation of motivation and cognition in a clinical setting seems possible, future studies will have to examine the effects and the specific training modifications more closely.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/641
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