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Titel: Ungerechtigkeitssensibilität, berufliche Gratifikationskrisen und psychische Gesundheit bei Lehrkräften
Autor(en): Heßler, Claudia
Erscheinungsdatum: 2010
Zusammenfassung: Psychosoziale Belastungen im Lehrerberuf sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Eine Erklärung für das gehäufte Auftreten depressiver Störungen und das damit verbundene vorzeitige Ausscheiden aus dem Beruf könnte ein bestehendes Ungleichgewicht zwischen der Verausgabung im Beruf und der dafür erhaltenen Belohnung bei den betroffenen Lehrern sein (Schaarschmidt, 2004), wie im theoretischen Modell beruflicher Gratifikationskrisen (ERI) von Siegrist (1996) angenommen. Ziel dieser Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen gerechtigkeitsbezogenen Persönlichkeitsmerkmalen (Ungerechtigkeitssensibilität, Equity Sensitivity) und gratifikationskritischen Erfahrungen bei Lehrkräften zu untersuchen. Weiterhin wird erforscht, ob diese Persönlichkeitsmerkmale den Zusammenhang zwischen beruflichen Gratifikationskrisen und Depressivität moderieren. Multiple Regressionsanalysen und explorative Untersuchungen zeigen, dass Ungerechtigkeitssensibilität aus der Opfer und Beobachterperspektive geeignete Prädiktoren zur Vorhersage einer beruflichen Gratifikationskrise darstellen. Equity Sensitivity kann sich neben den Facetten der Ungerechtigkeitssensibilität nicht als Prädiktor durchsetzen. Es werden Interventionen zur Gesundheitsförderung nahegelegt, die auf einen besseren Umgang und die Bewältigung von gratifikationskritischen Ungerechtigkeits-erfahrungen abzielen.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/655
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