Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/678
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dc.contributor.authorMontada, Leo
dc.date.accessioned2013-08-02
dc.date.accessioned2015-12-01T10:30:55Z-
dc.date.available2013-08-02
dc.date.available2015-12-01T10:30:55Z-
dc.date.issued1970
dc.identifier.otherurn:nbn:de:bsz:291-psydok-35934-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11780/678-
dc.description.abstractPiaget ist ein ebenso wichtiger wie schwieriger Autor. Kein Wunder also, daß in Amerika gegenwärtig etwa alle sechs Monate eine Einführung in die Entwicklungspsychologie von Jean Piaget" erscheint: Das Bedürfnis nach Klärung und Deutung dieser Theorie ist bei den Psychologen und den Erziehern sehr groß. Diese Gesamtdarstellungen sind nützlich. Ob alle von ihnen der psychologischen Theorie und ihren Anwendungen viel weiterhelfen, kann man allerdings bezweifeln. Dies hängt nicht nur mit dem theoretischen Anspruch Piagets zusammen, der sich eines der komplexesten Probleme der modernen Psychologie stellt: dem Problem, die Mechanismen der geistigen Entwicklung zu erfassen. Darüber hinaus und vor allem ist Piagets Werk von den heute noch vorherrschenden psychologischen Denk- und Betrachtungsweisen zu verschieden, als daß es genügte, die lange Reihe seiner französischen Bücher auf 200 oder 400 Seiten zu komprimieren und sie auf englisch oder deutsch herauszubringen, um es in die gängige Psychologie einzubringen. Wo neunzig Prozent der heutigen Psychologen das Verhalten der Organismen in Begriffen von Reiz und Reaktion sehen (auch wenn sie es zum Teil nicht wahrhaben wollen), da denkt Piaget in den Begriffen eines Subjektes, das seine Umwelt handelnd erobert: Es ist also im echten philosophischen Sinne eine pragmatische Psychologie, und wo die gängigen Systeme (und Systemfragmente) in ihrer erkenntnistheoretischen Grundhaltung einen einfachen Empirismus vertreten, da ist Piaget ein Neukantianer französischer Prägung. Die Folge ist, daß Piaget heute nicht nur der meistzitierte, sondern auch der meist mißverstandene Autor ist, mindestens der Autor, von dem die meisten, die sich auf ihn beziehen, nur einen engsten und damit wahrscheinlich keineswegs repräsentativen Ausschnitt zu sehen vermögen. Aus diesen Gründen sind Gesamtdarstellungen" von Piaget zwar notwendig, sie reichen aber nicht aus. Hinzukommen müssen kritische Analysen unter spezifischen Gesichtspunkten. Diese Gesichtspunkte sollten sich auf zentrale Probleme im Werk Piagets beziehen. Leo Montadas Buch stellt sich genau diese Aufgabe.de
dc.language.isode
dc.rightspubl-ohne-podde
dc.rights.urihttp://psydok.sulb.uni-saarland.de/doku/lic_ohne_pod.phpde
dc.subject.classificationPiagetde
dc.subject.classificationJeande
dc.subject.classificationLernpsychologiede
ubs.subject.ddc150
dc.subject.otherPiagetde
dc.subject.otherJeande
dc.subject.otherLernpsychologiede
dc.subject.otherPiageten
dc.subject.otherJeanen
dc.subject.otherPsychology of learning‎en
dc.titleDie Lernpsychologie Jean Piagetsde
dc.typeBuch (Monographie)
ubs.publikation.typbook
ubs.institutUniversität des Saarlandes: Fachrichtung Psychologie
ubs.fakultaetPsychologie: Hochschulen Deutschland
Enthalten in den Sammlungen:PsyDok

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