Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/687
Titel: Determinanten erlebter Gerechtigkeit
Autor(en): Montada, Leo
Erscheinungsdatum: 1982
Zusammenfassung: An insgesamt 240 Versuchspersonen (12 Unternehmer, 21 Mitglieder einer konservativen Partei, 24 Gewerkschaftsmitglieder, 34 Sozialdienstangehörige sowie 164 sonstige, zufällig ausgewählte Versuchspersonen) wird untersucht, ob die folgenden Faktoren die Beurteilung der Gerechtigkeit von Entscheidungen beeinflussen: (1) der Entscheidungsgegenstand (Verteilung oder Entzug materieller Güter, Privilegien und Positionen sowie die Zuerkennung positiver oder die Zuschreibung negativer Symbole), (2) der soziale Kontext (auf Erwerb, auf Förderung und auf harmonische Gefühlsbeziehungen orientierter Kontext) sowie (3) die Verfahrensregeln (Billigkeits-, Bedürftigkeits- und Gleichheitsprinzip). Eine varianzanalytische Auswertung belegte den Einfluss der Dimensionen "Entscheidungsgegenstand" und "sozialer Kontext" auf die Bewertung der Gerechtigkeit der Verfahrensregeln und legt die Unterscheidung zwischen Chancengleichheit (Losverfahren) und faktischer Gleichheit nahe. Schließlich ergaben sich Zusammenhänge zwischen Gerechtigkeitsüberzeugungen und der beruflichen Position bzw. politischen Überzeugung der Probanden.
A questionnaire was developed and used to investigate how people's judgments on the justice of decisions depend on (a) the content of decisions (allocation or withdrawal of material goods, privileges and positions as well as positively and negatively valued symbols), (b) the aims of social systems whose members are affected by a decision (directed towards (1) financial income, (2) education, welfare, and development and (3) friendship and love) and (c) the decision rule (equity, need, equality). Analyses of variance evidenced the significant impact that the content and social context of decisions have on subjects' judgments regarding the justice of the decision rule applied. A factor analysis of subjects' judgments suggests a differentiation between two equality principles: factual parity and parity of chances. Justice concepts were found to be related to subjects' professional positions as well as their political attitudes.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/687
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