Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/694
Titel: Das Konzept der Text-Leser-Interaktion in der Empirischen Literaturwissenschaft
Sonstige Titel: The concept of text-reader-interaction in an empirical science of literatur
Autor(en): Groeben, Norbert
Erscheinungsdatum: 1989
Zusammenfassung: Soweit mir bekannt ist, gehen praktisch alle Vertreter einer Empirischen Literaturwissenschaft von der kognitiven Konstruktivität des Text-Rezipienten bzw. -Verarbeiters aus (vgl. z.B. Schmidt & Groeben 1989); diese Annahme kann somit als ein konsensueller Bereich innerhalb der Empirischen Literaturwissenschaft gelten. Damit verbunden ist ein funktionaler Textbegriff, bei dem die Textbedeutung als (zumindest zweistelliger) Relationsbegriff aufgefaßt wird, d.h. als Bedeutung für (und durch) einen Rezipienten; das impliziert die Absage an den essentialistischen Textbegriff der klassischen hermeneutischen Literaturtheorie, bei dem Bedeutung der sprachlich objektivierten Manifestation selbst zugeschrieben wird (vgl. die Kritikbei Pasternack 1975, 86ff.). Innerhalb dieses kognitiven Konstruktivismus haben sich allerdings in letzter Zeit Diskrepanzen in der Theorieentwicklung ergeben, die vor allem damit zusammenhängen, daß z.B. die NIKOL Gruppe (um S.J. Schmidt) zum Teil als Anhänger der erkenntnistheoretisehen Position, die sich Radikaler Konstruktivismus nennt (vgl. Schmidt 1987a; Rusch 1987a), den Textfaktor so minder gewichtet, wie es nicht nur hermeneutischen, sondern auch manchen Empirischen Literaturwissenschaften unplausibel erscheint
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/694
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