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Titel: Evaluation der verschiedenen Therapiemethoden anhand des Werks von Grawe, Donati und Bernauer (1994):„Psychotherapie im Wandel. Von der Konfession zur Profession“
Sonstige Titel: Evaluation of different therapy methods on the basis of the analysis by Grawe, Donati and Bernauer (1994):„Psychotherapy changing. From confession to profession“
Autor(en): Brodersen, Britta
Erscheinungsdatum: 2010
Zusammenfassung: Wirkt Psychotherapie und wenn ja, welche Therapieform ist die erfolgreichste? Diese Frage beschäftigt die Psychotherapieforschung bereits seit mehr als sechzig Jahren. Übersichtswerke hinsichtlich der Wirkweise sind selten. Vielmehr nimmt jede Therapieschule gemäß Grawe et al. (1994) für sich in Anspruch, die Wirksamste zu sein. Aber, gibt es überhaupt die eine richtige Wirkweise, oder ist vielleicht derjenige der beste Therapeut, der verschiedene Therapiemethoden, je nach Patient und Situation miteinander zu kombinieren in der Lage ist? Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Evaluation der verschiedenen Therapiemethoden ausschließlich anhand des Werks von Grawe et al. (1994). Hierzu werden zunächst wesentliche Begrifflichkeiten bestimmt sowie definiert, was eine wissenschaftlich durchgeführte Evaluation kennzeichnet. Kapitel drei beinhaltet einen kurzen historischen Abriss über die Phasen in der Psychotherapieentwicklung. Sodann wird das Untersuchungsdesign von Grawe et al. dargelegt und die Beweggründe des Forscherteams zur Durchführung einer solchen Untersuchung aufgezeigt. Kapitel vier dient der Darstellung der wesentlichen Ergebnisse der Untersuchungen. Anschließend werden in Kapitel fünf exemplarisch zwei Kritiken bzgl. des Werks von Grawe et al. erläutert, bevor Kapitel sechs mit einem persönlichen Fazit schließt. Grawe et al. haben aufgezeigt, zu welchen Therapiemethoden bereits einschlägige Untersuchungen bzgl. der Wirkweise vorlagen. Im Umkehrschluss haben sie hierdurch dargestellt, welche Therapiemethoden zwar in der Praxis häufig angewendet werden, jedoch hinsichtlich der Wirkweise kaum untersucht worden sind (vgl. auch Strauß et al. (2010)). Nach Grawe et al. gibt es nicht den einen „best way“. Wichtiger erscheint ihm die Idee, einer dem Einzelfall entsprechenden auf diesen angepassten Therapiemöglichkeit und die Berücksichtigung von weiteren Wirkfaktoren, die über die Grenzen der einzelnen Therapieschulen hinaus, Einfluss auf die Wirkweise nehmen können.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/700
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