Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/712
Titel: Die Lernzeit beim Lernen aus Texten.
Autor(en): Groeben, Norbert
Erscheinungsdatum: 1981
Zusammenfassung: Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre hat ROTHKOPF, ausgehend von der Aktivität des Lernenden beim Programmierten Unterricht, das Konzept des 'mathemagenen Verhaltens' entwickelt (vgl. ROTHKOPF, 1970). Darunter werden die Aktivitäten eines Lerners verstanden, die (z.B.) bei Texten zum Wissenserwerb aus dem schriftlichen Lernmaterial führen. Die Benennung dieser Aktivität orientiert sich am Griechischen: mathema (das zu Lernende) und gignesthai (geboren werden). ROTHKOPF setzt für die kognitive Informationsverarbeitung von Texten drei zentrale hypothetische Prozesse an: die 'Übersetzung' der Zeichen in innere Repräsentation/Sprache, die syntaktische Dekodierung (segmentation´) und die Verbindung von Wort-/ Satz Sinneinheiten zum Textsinn ('processing'; 1970, S. 328ff.). Die zentrale Frage des Forschungsprogramms zummathemagenen Verhalten aber ist eine motivationale: nämlich die nach den Bedingungen (auf der Textseite), die solches (mathemagenes) Verhalten auslösen bzw. intensivieren, d.h. nach Textmerkmalen, die zu einer (möglichst fortgesetzten) Beschäftigung mit dem Text motivieren.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/712
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