Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/729
Titel: Hermeneutische Verfahrensweisen in der empirischen Psychologie als methodische Kointention
Autor(en): Groeben, Norbert
Erscheinungsdatum: 1970
Zusammenfassung: Unter der Intention ein wissenschaftstheoretischen Synthese wird das Verhältnis von 'Verstehen' und (kontrollierter) Empirie in der psychologischen Methodologie bestimmt. Die Formalstruktur des 'Verstehens' lässt sich als rezeptive und methodische Kointention aufweisen; rezeptive Kointention ist eine Teilmenge jeden wissenschaftlichen Handelns in Form des alltäglichen Rezipierens von Umwelt. Als streng wissenchaftliche Methodik kann nur die methodische Kointention anerkannt werden; ihre Leistung besteht bei der Aufstellung Theoriesystemen in der Konstruktfindung in Verbindung mit deren reduzierender Realitätsverankerung und der reflexiven Nachprüfung der Problemrelevanz. In bezug auf die Gegenstandseinheiten kann die Kointention die formale Funktion einer Klassifikation der Theoriehaltigkeit erfüllen; am Beispiel der Subjektivitätsproblematik und der Entideologisierung bei der Festlegung von Gegenstandsbereichen wird der Vorteil dieses Konzepts erläutert. Als Grundlage für die Möglichkeit solcher Integration von Kointention und Beobachtung erweist sich ein pragmatischer Wissenschaftsbegriff.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/729
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