Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/732
Titel: Die Bewältigung von «Schicksalsschlägen» -erlebte Ungerechtigkeit und wahrgenommene Verantwortlichkeit
Autor(en): Montada, Leo
Erscheinungsdatum: 1988
Zusammenfassung: In der Forschung zu kritischen Lebensereignissen und ihrer Bewältigung sind Uhgerechtigkeitserlebnisse bisher kaum thematisiert worden. Vorliegende empirische Forschungsergebnisse sind aber unter Gesichtspunkten des Erlebnisses von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit interpretierbar. Bekannte Dimensionen der Risikosität von Lebensereignissen wie Vorhersehbarkeit, Normativität (Zahl der vergleichbaren Mitbetroffenen), Selbst- vs. Fremdverantwortlichkeit werden unter dem Gesichtspunkt der Gerechtigkeitseinschätzungen gedeutet. Strategien der Vermeidung von Ungerechtigkeits-erlebnissen wie Abwärtsvergleiche, Sinnfindungen, Übernahme der Verantwortlichkeit werden diskutiert. In einem zweiten Abschnitt werden Formen der sekundären Viktimisierung durch die soziale Umwelt analysiert. Schwerpunkt ist die Analyse von Selbstverschuldungsvor- würfen und deren Motivation unter Rückgriff auf die Motive, den Glauben an die gerechte Welt und an die Kontrollierbarkeit zu bewahren.
Mastering critical life events - experienced injustice and perceived responsibility. Until now perceived injustice was hardly ever an issue in research on stressful liefe events. However, empirical evidence can be discussed in terms of the perception of justice and injustice. Several dimensions describing the risks of stressful life events like foreseeability, normativity, attributions of responsibility to oneself and others are analyzed in terms of perceived injustice. Strategies of how to avoid the perception of injustice like down- ward comparisons, search for meaning in the event, and self-blame are discussed. In a second part categories of secondary social victimization are analyzed. The focus is on phenomena of blaming the victim based on such motives as belief in a just world and defensive attribution. It is concluded that both the attribution of responsibility and beliefs concerning the justness of the victim's fate (whether the victim's fate is deserved or not) are important categories for the analysis of critical life events.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/732
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