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Titel: Prosoziale Leistungen erwachsener Töchter gegenüber ihren Müttern: Unterschiede in den Bedingungen von Absicht und Ausführung
Sonstige Titel: Prosocial behavior of adult daughters towards their mothers:Differences in the determinants of intention and realization
Autor(en): Montada, Leo
Erscheinungsdatum: 1986
Zusammenfassung: An einer Stichprobe von 673 erwachsenen Töchtern wurde die Frage untersucht, ob für die Vorhersage von prosozialen Leistungen gegenüber der eigenen Mutter einer- seits und der Absicht zu solchen Leistungen andererseits Prädiktoren unterschiedlicher theoretischer Provenienz unterschiedlich geeignet sind. Verglichen wurden merkmals- artige Charakterisierungen der Person und ihrer sozialen Bezüge mit mutmaßlich hand- lungsleitenden Kognitionen. Die pfadanalytische Auswertung der Daten legt den Schluß nahe, daß die Handlungsabsicht mehr als ihre Verwirklichung eine rationale Konstruktion aus aktuell-situationsspezifischen Kognitionen darstellt. Die Handlungs- ausführung scheint, im Einklang mit handlungstheoretischen Argumenten, primär eine Funktion der Absicht zu sein. Von eigenständigem prognostischem Wert sind darüber hinaus Handlungskompetenzen, das Ausmaß bisheiger Leistungen vom gleichen Typ sowie die Güte der familiären Beziehungen.
The present study deals with the question whether the intentions of adult daughters (N = 673) to behave prosocially towards their mothers can be predicted from the same variables as the prosocial behavior itself, or whether different kinds of predictor variables are necessary. The kinds of variables focussed on are general charac- teristics of the person and her social environment on the one hand, and on the other hand specific cognitions related to the prosocial behavior in question. Path analysis of the data suggests that the intention to behave prosocially more strongly than the behavior itself depends on situation-specific cognitions, whereas the behavior itself is - in accordance with action theory - primarily a function of intentions. Over and above intentions, however, other variables play a signiicant role in predicting behavior: competences to perform the behavior in question, amount of prosocial behavior of the same kind performed in the past, and quality of family relations.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/763
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