Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/777
Titel: Voreingenommenheiten im Urteilen über Schuld und Verantwortlichkeit
Erscheinungsdatum: 1983
Zusammenfassung: In pädagogischen Zielkatalogen nimmt der Begriff Verantwortlichkeit einen hervorragenden Platz ein, so als Selbstverantwortlichkeit vor den Gesetzen des Staates und der Moral und als eigenverantwortliche Übernahme institutionali- sierter oder informeller Rollen. Gemessen an der Bedeutung ist der Umfang der bisherigen psychologischen Forschung zum Thema Verantwortlichkeit unbe- friedigend. Die folgende Analyse enthält einige Folgerungen aus Forschungser- gebnissen zur Frage der Existenz und der Bedingungen von Voreingenommen- heiten im Urteilen über Verantwortlichkeit (Meyer & Schmält 1978; Fincham & Jaspars 1980). »Voreingenommenheiten im Urteilen über Verantwortlichkeit« klingt kitisch, kann man doch kontaminieren zu: Vor-Urteile über Verantwortlichkeit. Der Kampf gegen die Vorurteile, das war das Programm der Aufklärung. Am Ende stand die Einsicht, daß jedes Urteilen Vor-Urteile zumindest im Sinne von Erkenntnisvoraussetzungen impliziert (Schneiders 1983), oft auch von Erkenntnisinteressen. Ich will im folgenden einige solche aufdecken und kritisch diskutieren.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/777
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