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Titel: Aufmerksamkeits- und Gedächtnisindikatoren zur Konstruktvalidierung von sozial- und persönlichkeitspsychologischen Eigenschafts- und Zustandsmaßen
Autor(en): Hangarter, Markus
Schmitt, Manfred
Ebert, Daniela
Erscheinungsdatum: 2001
Serie/Report Nr.: Berichte aus der Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral"; 142
Zusammenfassung: Die Sozialpsychologie bemüht sich in den letzten Jahren verstärkt um das Verständnis der kognitiven Prozesse, die Sozialverhalten steuern und begleiten. Insbesondere in der Forschung über soziale Einstellungen und Stereotypen haben sich Paradigmen der kognitiven Psychologie bewährt. Auch in der klinischen Psychologie und bei der Untersuchung von Persönlichkeitsstörungen hat die Identifikation kognitiver Prozesse zum besseren Verständnis von Störungsbildern beigetragen. In der differentiellen Psychologie wurden Paradigmen der kognitiven Psychologie bisher eher selten genutzt, obwohl sie helfen könnten zu verstehen, auf welchen Wegen Persönlichkeitseigenschaften und -zustände in Verhalten und Erleben transformiert werden. Die Arbeit gibt einen Überblick über explizite und implizite Messmethoden für Aufmerksamkeitsprozesse und Gedächtnisleistungen. Freie und geförderte Reproduktion, Wiedererkennung, lexikalische Entscheidungsaufgabe und Wortfragmentergänzungen werden als explizite und implizite Gedächtnistests vorgestellt. Als Verfahren zur impliziten Messung selektiver Aufmerksamkeit dienen der emotionale Stroop-Test, die Visual-Dot-Probe, das dichotische Hören und das Negative Priming.
During the last two decades, social psychology has become increasingly interested in the identification of cognitive processes which guide or accompony social behavior. Social cognition paradigms have been especially useful for understanding social attitudes and stereotypes. Research in psychopathology and personality disorders has also profited from the use of cognitive paradigms. By contrast, research in personality and individual differences has largely ignored these tools even though they may contribute to understanding how personality traits and states transform into behavior. This paper gives an overview of methods for the explicit and implicit measurement of all those attention and memory processes which are possibly influenced by individual difference variables such as personality traits, emotion states, interests, attitudes, values, motives, and beliefs. Free and cued recal, reproduction, lexical decision tasks, word-stem and word-fragment tasks are presented as explicit and implicit memory tests. Stroop, visual dot probe, dichotic hearing, and negative priming are presented as implicit attention measures.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/78
Enthalten in den Sammlungen:Berichte der Arbeitsgruppe "Verantwortung, Gerechtigkeit, Moral"
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