Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/786
Titel: Einstellungsänderung in Abhängigkeit von Ähnlichkeit, Freundlichkeit, Kompromißbereitschaft und Geschlecht des Diskussionspartners
Autor(en): Brandstätter, Hermann
Erscheinungsdatum: 1982
Zusammenfassung: Vpn tauschten über Computer-Terminals Argumente und mehr oder weni- ger freundliche Bemerkungen mit einem simulierten Partner aus, um gemeinsam ein Entscheidungsproblem zu lösen. Jede Vp war einer der 16 Versuchsbedingun- gen des 2 x 2 x 2 x 2 Versuchsplanes zugeordnet. (Partner: ähnlich/unähnlich, freundlich/unfreundlich, kompromißbereit/nicht kompromißbereit gemäß Rück- meldung nach der ersten Diskussionhälfte, Vp: männlich/weiblich.) Für die'erste Hälfte der Diskussion war vorhergesagt, daß sowohl ein ähnlicher als auch ein freundlicher Partner mehr Einfluß haben sollte als ein unähnlicher und unfreundli- cher, und daß sich Unfreundlichkeit eines ähnlichen Partners stärker einflußmin- dernd auswirken sollte als Unfreundlichkeit eines unähnlichen Partners. Keine dieser Vorhersagen hat sich bestätigt. Für den zweiten Teil der Diskussion war erwartet worden, daß sich Kompromißbereitschaft einflußfördernd auswirken soll- te, und dies insbesondere mit ähnlichen und freundlichen Partnern. Diese Hypo- these bestätigte sich nur bei den weiblichen Vpn. Die unerwarteten Wechselwir- kungen höherer Ordnung lassen vermuten, daß Frauen und Männer in der sozialen Interaktion unterschiedliche Ziele und Strategien verfolgen
In a dyadic discussion on a decision problem 189 subjects exchanged persuasive arguments and friendly or unfriendly remarks with a partner simulated by a computer program in a 2x2x2x2-design (similar/dissimilar, friendly/unfriendly, feedback on partner's yielding/resisting after the first half of discussion, male/female). For the first part of the discussion it was predicted that similar and friendly partners will be more influential than dissimilar and unfriendly ones, and that unfriendliness of a similar partner will diminish his influence to a higher degree than unfriendliness of a dissimilar partner. None of the predictions were supported by the data. For the seond part of the discussion it was predicted that the partner's willingness to compromise will increase his influence; this was expected to be most prominent with similar and friendly partners. This hypothesis proved to be valid for females only. The unexpected higher order interactions suggest that in social interaction women follow strategies different from those relevant for men.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/786
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