Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/788
Titel: Erwerbstätigkeit der Frau und Alltagsbefinden von Ehepartnern im Zeitverlauf
Sonstige Titel: The wife's employment Status influences the partners' subjective well-being: A time sampling study
Autor(en): Brandstätter, Hermann
Erscheinungsdatum: 1994
Zusammenfassung: 34 Ehepaare, verschieden nach Alter, Bildung, Beruf und Erwerbsstatus der Frau, notierten 28 Tage lang etwa viermal täglich zu Zufallszeitpunkten ihr Befinden, Erklärungen ihres Befindens und ihre momentane Situation (Ort, Tätigkeit, anwesen- de Personen). Im Vergleich von Frauen und Männern in Ein- und Zweiverdiener- familien fühlten sich die erwerbstätigen Frauen über den gesamten Tagesverlauf am schlechtesten. Alle Anzeichen deuten daraufhin, daß dies aufdie doppelte Belastung durch die Arbeit außer Haus und zu Hause zurückzuführen ist. Auch das Wohlbefinden ihrer Ehemänner ist dadurch beeinträchtigt. Nur die Männer von «Hausfrauen» fühlten sich gegen Feierabend im allgemeinen zunehmend besser. Die gegenseitige emotionale Beeinflussung war stärker bei Paaren mit erwerbstätiger Ehefrau, so daß auch das Befinden der Partner häufiger übereinstimmte. Eine Einstellungsänderung vor allem des Mannes als Voraussetzung einer besser ausgewogenen Arbeitsteilung im Haushalt von Zweiverdienerfamilien könnte, so ist zu vermuten, das Wohlbefinden beider Partner steigern.
34 maried couples, varying in age, education, occupation and employment Status of the wife, recorded their momentary mood, subjective explanations of their mood, and characteristics of the Situation (locality, activities, and persons present) at randomly selected points in time during consecutive 28 days. The wives of dual-eamer couples had remarkably lowermood scores than the housewives, very likely because of the higher work-load given with their dual responsibilities at the work place and in the family. Their husbands' mood scores, too, were lower and did not improve in the evenings, whereas the mood scores ofhusbands, whose wives were not employed, did improve with the end of work in the evening. There was a stronger emotional interdependence between husband and wife in the dual-eamer couples. The data suggest that husbands of employed women could improve their wives' as well as their own well-being by sharing the household duties more equitably .
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/788
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