Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/793
Titel: Psychologische Grundlagen personeller Entscheidungen
Erscheinungsdatum: 1982
Zusammenfassung: In der Bundesrepublik Deutschland sind etwa 23 Millionen unselbständig erwerbstätig. Setzt man die durchschnittliche Dauer der Betriebszugehörigkeit mit 10 Jahren an, so sind jährlich 2,3 Millionen Arbeitsplätze neu zu besetzen, das sind etwa 9200 pro Arbeitstag, nicht eingerechnet die Umbesetzungen innerhalb der Organisation. Es ist nicht nur die große Zahl derartiger Entscheidungen, die sie zu einer praktisch bedeutsamen Frage psychologischer Forschung macht, sondern auch die Wichtigkeit ihrer Konsequenzen. Entscheidungen legen den Handlungsspielraum für längere Zeit fest: sie stellen daher eine besonders wichtige Phase menschlichen Handelns dar. Personelle Entscheidungen sind für die betroffenen Personen und Organisationen von ganz besonderer Bedeutung. Arbeit ist ein wesentlicher Gehalt menschlichen Lebens. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, welch großen Einfluß die Arbeit und die Arbeitsumgebung auf die persönliche Entwicklung und das Wohlbefinden haben. Auch statistische Erhebungen (z. B. Campbell et al. 1976) und psychologische Analysen (z. B. Ulich 1978, Großkurth 1979) zeigen dies sehr deutlich. Es verwundert daher nicht, daß Entscheidungen für oder gegen eine Arbeitsstelle, für oder gegen eine bestimmte Berufslaufbahn als besonders wichtig und oft auch als sehr schwierig und beunruhigend erlebt werden (Thomae 1960).
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/793
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