Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/796
Titel: Stimmungswechsel im Alltag - differentialpsychologisch betrachtet
Autor(en): Brandstätter, Hermann
Erscheinungsdatum: 1994
Zusammenfassung: Eine der vielen Fragen, die anhand von Daten des Befindenstagebuchs (Brandstätter, 1977), das weiter unten kurz beschrieben wird, beantwortet werden können, ist die nach der Wechselhaftigkeit des Befindens als Persönlichkeitsmerkmal. Bisher wurde zwar, wenn auch methodisch nicht immer einwandfrei, nachgewiesen, daß sich Menschen in der Wechselhaftigkeit des Befindens relativ beständig unterscheiden (vgl. zuletzt Penner, Shiffman, Paty und Fritzsche, 1994, und die dort angegebene Literatur); vernachlässigt wurde aber die im folgenden Beitrag näher untersuchte Beziehung dieses Merkmals zu den etablierten Grunddimensionen der Persönlichkeit, wie sie z. B. als Sekundärdimensionen des 16PF (Schneewind, Schröder und Cattell, 1986) erfaßt werden. Will man individuelle Unterschiede im Stimmungswechsel nachweisen und aufklären, ist darauf zu achten, daß sie nicht zu sehr von Situationseinflüssen überlagert werden. Dies wird in der vorliegenden Studie dadurch erreicht, daß zwei Arten von aufeinanderfolgenden Situationen hinsichtlich des damit verbundenen Stimmungswechsels verglichen werden: Situationen, die einander ähnlich sind, und Situationen, die sich deutlich voneinander abheben und in den einzelnen Personen ganz unterschiedliche Reaktionen auslösen können. Situationsähnlichkeit ist beim Übergang vom Vormittag auf den Nachmittag am Arbeitsplatz gegeben; ein Situationskontrast ist mit dem Übergang vom Nachmittag am Arbeitsplatz zur abendlichen Freizeit realisiert.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/796
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