Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/806
Titel: Zur Validität der 16 Persönlichkeits-Adjektivskalen (16PA)
Autor(en): Brandstätter, Hermann
Erscheinungsdatum: 1992
Zusammenfassung: 125 Schülerinnen und 118 Schüler von Abschlußklassen höherer Schulen beurteilten in nach Zufall in den Schulklassen zusammengestellten Untergruppen von drei bis fünf Schülern sich selbst und die anderen Mitglieder der Gruppe anhand des 16PA, mit dem die Sekundärfaktoren des 16PF über 32 bipolare Eigenschafts- skalen (pro Primärfaktor zwei Skalen) geschätzt werden. Für diese Schätzungen werden, differenziert nach Geschlecht, Verteilungskennwerte und Korrelationen berichtet. Verwendet man als Validitätskriterium die gemittelten Beurteilungen durch zwei Mitschüler(innen), ergibt sich eine mittlere Korrelation von .34 (.49 bei multipler Korrelation) für die Sekundärfaktoren. Bedingt durch die größere Varianz konsistenter Beurteilungen sind deren Validitätskoeffizienten im Vergleich zu den weniger stark streuenden inkonsistenten Beurteilungen im Mittel höher (.50 vs. .38). Die Beurteilungen einer Person gelten dann als konsistent, wenn deren Urteilsprofil auf den 16PA-Dimensionen der Form A hoch korreliert mit dem Urteilsprofil der Form B. Die Werte des Leistungsmotivationstests (LMT) sind aufgrund des 16PA bei den Schülern besser rekonstruierbar als bei den Schülerinnen. Zur Erklärung der Schulnoten tragen der Leistungsmotivationstest (vor allem Subtest L2 «Ausdauer und Fleiß») und der 16PA (vor allem der Sekundärfaktor QV- «geringe Kontaktbereitschaft») mehr bei als die beiden kognitiven Leistungstests Textanalyse und Zahlenverbindungstest). Die Ergebnisse der Validierungsstudie sprechen für die Verwendbarkeit des 16PA in Experimenten und Feldstudien, in denen Persönlichkeitsunterschiede der Vpn in den Grunddimensionen Normgebundenheit, Belastbarkeit, Unabhängigkeit, Entschlußbereitschaft und Kontaktbereitschaft) von Interesse sind, aber nur wenig Zeit zu ihrer Erfassung zur Verfügung steht.
243 high school students (125 female, 118 male), mainly 17 to 19 years of age, rated themselves and up to four randomly selected class mates on the 16PA, an adjective version of the 16PF which provides two pairs of adjectives for each of the 16 first order factors of the 16PF and allows a reliable estimation of the 16PF second order factors. The median correlation between seif Tatings and peer ratings (averaged over two class mates) is r = .34 (R = .49 with multiple correlations) for the second order factors (norm orientation, emotional stability, independence, decision readiness, and extraversion). Higher consistency of seif ratings, measured as correlation of a person's profile of 16PA Form A and Form B, is connected with higher validity caused by the larger variance of consistent ratings. The scores of the achievement motivation test (LMT) can be partially predicted from the 16PA second order factor scores, better for male than for female students. 16PA and LMT scales are valid predictors of the grade point average. The results suggest that the 16PA can be used in experiments and field studies for assessing basic personality dimensions in short time.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/806
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