Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/828
Titel: Widersprüchlichkeit und Selbstanwendung: Psychologische Menschenbildannahmen zwischen Logik und Moral
Autor(en): Groeben, Norbert
Erscheinungsdatum: 1979
Zusammenfassung: In drei Thesen werden Übereinstimmungen und Unterschiede zu der Position von Herrmann verdeutlicht und die grundsätzliche Bedeutung von Menschenbildannahmen reflektiert. Die Explikation des Widerspruchsarguments von Menschenbildannahmen bei Selbstanwendung durch Herrmann wird kritisiert, wobei auf den Universalitätsanspruch des Behaviorismus hingewiesen wird, der selbst eine Modellrelation festlegt. Herrmanns präzisierende Explikation der Möglichkeit der Vermeidung von Selbstanwendungsforderungen durch die Unterscheidung von Meta- und Objekt-Modell ohne Ansatz einer Modellrelation wird zugestimmt. Die Unterscheidung selbstbezogener Metamodelle und nicht selbstbezogener Objektmodelle wird als Abbild eines Paradigmawechsels interpretiert, dessen Dimensionen in (1) der Integration behavioristischer Subjektmodelle in epistemologische Subjektmodelle, (2) der Forderung nach inhaltlicher Legitimierung nicht-selbstbezogener Subjektmodelle gesehen werden. Die Verwirklichung einer flexiblen Subjekt-Objekt-Relation in Menschenbildannahmen mit der Möglichkeit der Selbstanwendung ohne interne Widersprüche wird als moralische Norm expliziert.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/828
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