Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/880
Titel: Bildung der Gefühle?
Autor(en): Montada, Leo
Erscheinungsdatum: 1989
Zusammenfassung: Gefühle beruhen auf spezifischen Kognitionen von Anlässen und stellen Bewertungen dieser dar. In Abhebung vom allgemeinen Streßkonzept wird die heuristische Fruchtbarkeit differenzierter kognitiver Modelle von Gefühlen für Forschung und Praxis an einigen Beispielen (Empörung, Wut, Haß, Angst, Eifersucht) illustriert. In Abhebung vom allgemeinen Stresskonzept wird die heuristische Fruchtbarkeit differenzierter Modelle von Gefühlen für Forschung und Praxis an einigen Beispielen illustriert: Empörung, Wut, Hass, Angst, Eifersucht. Bei einer Diskussion von Einwänden gegen kognitive Modelle wird deren Brauchbarkeit für folgende Bildungsziele erörtert: (1) Bildung von Gefühlsbegriffen zur Erleichterung der Kommunikation und des Verständnisses, (2) Klärung diffuser Gefühlszustände und von Gefühlsgemischen, (3) Nutzung des Informationsgehaltes von Gefühlen für Problemanalysen und -lösungen, Attributionsvoreingenommenheiten und Fehlattributionen von Emotionen. Auf der Grundlage kognitiver Modelle wird das Erkennen alternativer Sichtweisen und Optionen bezüglich gefühlsmäßiger Bewertungen als allgemeines Bildungsziel begründet.
Examines the heuristic value of cognitive models of emotions for research and practice. Resentment, rage, hate, fear and jealousy are analyzed in some detail as examples. Following a discussion of various objections raised against cognitive models of emotions, advantages of these models for several educational and developmental goals are outlined: (1) facilitating communication and role-taking by developing conceptual schemes of emotions; (2) clarifying vague emotional states and mixtures of emotions; (3) using the informational content of emotions in identifying and solving problems; and (4) gaining control over emotions by acquiring knowledge of own perceptual and conceptual predispositions, attributional biases and emotional misattributions. The general developmental aim as suggested by cognitive models is to become aware of alternative views and options, thus allowing cognitive decisions to change the intensity or quality of emotions.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/880
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