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Titel: Projektskizze PROFIL: Professionalisierung und Integration der Lebenssphären : geschlechtsspezifische Berufsverläufe in Medizin und Psychologie
Autor(en): Hoff, Ernst-Hartmut
Hohner, Hans-Uwe
Dettmer, Susanne
Erscheinungsdatum: 1998
Serie/Report Nr.: Berichte aus dem Bereich "Arbeits-, Berufs- und Organisationspsychologie" der FU Berlin;12
Zusammenfassung: Der Bericht enthält den Antrag an die DFG zum Projekt ´Professionalisierung und Integration der Lebenssphären. Geschlechtsspezifische Berufsverläufe in Medizin und Psychologie´. Medizin und Psychologie sind Professionen, die Frauen und Männern nach gleicher Grundausbildung ein breites Spektrum an Spezialgebieten und Berufsverläufen bieten. Manche Gebiete weisen Affinitäten zu jenen außerberuflichen Bereichen auf, die als frauentypisch gelten. Andere erscheinen auf den ersten Blick als Männerdomänen. Verläufe lassen sich durch Stagnation oder Aufstieg in Organisationen (z. B. im Krankenhaus) und durch verschiedenartige, typisch ´freie´ Tätigkeitsprofile (z. B. in der ärztlichen Praxis) kennzeichnen. Es soll erstens untersucht werden, ob und wie dieses Spektrum an Spezialgebieten, Profilen und Verlaufsmustern von Frauen und Männern in unterschiedlicher Weise genutzt wird. Zweitens soll analysiert werden, welche Rolle dabei außerberufliche Anforderungen durch Familie bzw. Kinder und individuelle Sichtweisen zur Relation der Lebenssphären sowie Strategien ihrer Integration bzw. Segmentation spielen. Es ist geplant in einem ersten Schritt etwa 2.000 Mitglieder der professionellen Organisationen (BDP, Ärztekammer) des gleichen Studienabschlußjahrganges (1985) postalisch zu befragen. In einem zweiten Schritt sollen etwa 50 weibliche und 50 männliche prototypische Vertreter der wichtigsten Verlaufsmuster (mit Familie bzw. Kindern) in halboffenen Interviews zu den individuell wahrgenommenen Relationen und zu Strategien der Integration bzw. Segmentation der Lebenssphären befragt werden. Die Hauptthese, die wir prüfen und ausdifferenzieren wollen, besagt, dass sich Frauen zwar generell mit Doppelbelastungen konfrontiert sehen, dass aber bei sehr erfolgreichen Ärztinnen und Psychologinnen (stärker als bei weniger erfolgreichen) relationale Sichtweisen und Integrationsleistungen im Sinne eines Leitbildes verstanden werden und einen Gewinn an Schlüsselqualifikationen auch für den Beruf bedeuten.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/908
Enthalten in den Sammlungen:Berichte aus dem Bereich "Arbeits-, Berufs- und Organisationspsychologie" der Freien Universität Berlin
PsyDok

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