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Titel: Geografische und berufliche Mobilitätsbereitschaft Jugendlicher: Eine Sekundäranalyse der 13. Shell-Jugendstudie 2000
Autor(en): Friedel, Anja
Otto, Kathleen
Dalbert, Claudia
Erscheinungsdatum: 2003
Serie/Report Nr.: Hallesche Berichte zur Pädagogischen Psychologie;5/02
Zusammenfassung: Mittels einer Sekundäranalyse der 13. Shell-Jugendstudie 2000 wurden in einer repräsentativen Stichprobe von 4.546 Jugendlichen die soziodemografischen, familialen und personalen Prädiktoren dreier Mobilitätsbereitschaftsdimensionen ermittelt. Gefragt wurde nach der Bereitschaft, (a) aus beruflichen Gründen innerhalb Deutschlands umzuziehen oder (b) ins Ausland zu gehen (geografische Mobilitätsbereitschaften), sowie (c) der Bereitschaft, sich einmal beruflich selbstständig zu machen (Entrepreneurtum). Das wahrgenommene Familienklima spielte nur eine indirekte Rolle bei der Vorhersage der Mobilitätsbereitschaften. Bei Männern, hoher Schulbildung und ausgeprägter Berufsorientierung waren die drei Mobilitätsbereitschaften stark ausgeprägt. Die geografischen Mobilitätsbereitschaften variierten darüber hinaus in Abhängigkeit von Familienstand, Familienorientierung und der Einstellung gegenüber Europa. Die Mobilitätsbereitschaft Deutschland war in den neuen Bundesländern und Berlin stärker ausgeprägt. Geringes Autonomiestreben, ausgeprägte Ängstlichkeit und starke Anpassungsbereitschaft hemmten darüber hinaus die Bereitschaft zum Entrepreneurtum, letzteres galt auch für die Mobilitätsbereitschaft Ausland.
The data of 13th Shell-Jugendstudie 2000 were analyzed to identify the socio-demographic, parenting, and personal predictors of three aspects of mobility readiness. The representative sample consists of 4.546 adolescents. The adolescents were asked for their readiness, (a) to move job-motivated within Germany, or (b) to emigrate job-motivated (geographic mobility readiness), or (c) for their readiness to become some time self-employed (entrepreneurship). The perceived family climate revealed only indirect effects on the mobility readiness. Gender, education, and job orientation predicted all aspects of mobility readiness. Men, higher education and a strong job orientation predicted high mobility readiness. In addition, geographic mobility readiness varied with the marital status and the family orientation and also an orientation towards Europe as chance. Mobility readiness within Germany was higher in the Eastern parts of Germany and in Berlin. A strong tendency for adaptation reduced the readiness to emigrate and the readiness for entrepreneurship. Furthermore, a weak striving for autonomy and strong anxiousness reduced the readiness for entrepreneurship.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/931
Enthalten in den Sammlungen:Hallesche Berichte zur Pädagogischen Psychologie
PsyDok

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