Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/945
Titel: Sozialer Entwicklungsstand und subjektives Belastungserleben bei Kindern schizophrener PatientInnen
Sonstige Titel: Social Development and subjective experiences of children with a schizophrenic parent
Autor(en): Könnecke, Regina
Ropeter, Daniel
Wening, Ursula
Häfner, Heinz
Erscheinungsdatum: 2005
Serie/Report Nr.: Beiträge zur Qualitativen Inhaltsanalyse des Instituts für Psychologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt;7
Zusammenfassung: Anliegen: Beim 12-Jahres-Follow-up der ABC-Studie, einer bevölkerungsbezogenen Untersuchung von schizophrenen Erstepisoden-Patienten, wurden 35 Kinder mit einem schizophrenen Elternteil, mit dem Ziel interviewt, objektive und subjektive Auswirkungen der schizophrenen Erkrankung des Elternteils auf ihre Kindheit und Jugend zu untersuchen. Material und Methode: Die zwischen 12 und 42 Jahre alten Kinder wurden mit halbstrukturierten Interviews befragt. Für die Auswertung wurden quantitative und qualitative Verfahren angewendet. Ergebnisse: Die Kinder mußten sehr oft Haushalts- und Versorgungsaufgaben übernehmen, und es wurde von ihnen v.a. Anpassung und Wohlverhalten erwartet. Auswirkungen auf soziale Kontakte waren Rückzug und Verheimlichung der Erkrankung. Neben Einbußen an elterlicher Fürsorge wurde der krankheitsbedingte Verlust des emotionalen Kontakts als besonders belastend erlebt. Bezogen auf objektive Kriterien sozialer Anpassung wie Schulabschluß zeigten sich nur leichte Einschränkungen gegenüber individuell gematchten Kontrollen.
Objective: At the 12 year follow-up study of the ABC Schizophrenia Study offspring of probands were interviewed with the aim of describing objective and subjective effects on childhood and youth in consequence of growing up with a parent suffering from schizophrenia. Material and method: Social development and subjective childhood experiences were assessed in 35 children aged between 12 and 42 years. Data evaluation was done using quantitative and qualitative research methods. Results: Because of the parent's illness the children had to take more responsibilities and duties in the family. Further results were social retreat and concealment. Besides lack of parental care the main adversity experienced were problems of relationship with the ill parent. Comparisons with controls only show light disadvantages in the level of education and vocational training.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/945
Enthalten in den Sammlungen:Institut für Psychologie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt: Beiträge zur Qualitativen Inhaltsanalyse
PsyDok

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