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dc.contributorLandesfachstelle Frauen & Sucht NRW, BELLA DONNAde
dc.date.accessioned2004-03-25
dc.date.accessioned2015-12-01T10:31:52Z-
dc.date.available2004-03-25
dc.date.available2015-12-01T10:31:52Z-
dc.date.issued2002
dc.identifier.otherurn:nbn:de:bsz:291-psydok-1857-
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11780/974-
dc.description.abstractIn der BRD leben nach Schätzungen ca. 30 000 Kinder, deren Mütter/Väter/Eltern von Drogen abhängig sind. In der Praxis sind es hauptsächlich Frauen, die allein erziehend mit ihren Kindern leben. Für die Lebens- und Entwicklungsbedingungen der Kinder kann der Drogenkonsum ihrer Mütter/Väter/Eltern von erheblichem Nachteil sein. Meistens bedeutet es für sie, mit einer Vielzahl von Problemen aufzuwachsen, wie etwa fehlende Erziehung, Mangelversorgung insgesamt, Vereinsamung oder Kontaktmangel zu anderen Kindern zu haben. Die Ausweitung der Probleme ist abhängig von der individuellen Situation der Erwachsenen (z.B. Konsumdauer und -gewohnheiten, finanzielle Situation oder Umfang der sozialen Integration). Die Schwierigkeiten der Kinder drücken sich in unterschiedlichen Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten aus. Die soziale Isolation der Mütter/Väter/Eltern führt auch sie in eine innere Vereinsamung. Die suchtbedingten Verhaltensmuster der ab hängigen Bezugspersonen können für den späteren Umgang mit Konfliktsituationen prägend sein. Kinder aus suchtmittelabhängigen Familien sind bis zu sechsfach höher gefährdet, selbst suchtmittelabhängig zu werden. Die meisten Frauen, die Drogen konsumieren, entscheiden sich mit ihrer Schwangerschaft bewusst für ihr Kind und sind voller Hoffnung auf ein ?normales? Leben. Trotzdem sind die Mütter/Väter/Eltern mit der Erziehung ihrer Kinder aufgrund ihrer eigenen Biographie und ihrer mit dem Drogenkonsum verbundenen Lebensführung oftmals überfordert. Für Frauen, die mit ihren Kindern leben, kommen die Probleme, die von allein erziehenden Müttern bekannt sind, hinzu. Oft reagieren die Mütter/Väter/Eltern auf die schwierigen Erziehungsaufgaben nicht angemessen. Ihre Situation ist geprägt durch finanzielle Sorgen, Schuldgefühle und die Angst, ihre Kinder zu verlieren. Das Hilfesystem, grob unterteilt in die drei Hauptbereiche Drogenhilfe, Jugendhilfe und Kliniken, sieht sich ebenfalls mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert: z.B. Betreuung von Müttern/Vätern/Eltern durch mehrere Institutionen in Unkenntnis voneinander; es werden unterschiedliche, auch gegensätzliche Ziele für die Betroffenen angestrebt oder die Hilfen erreichen die Zielgruppe gar nicht. Der Kontakt des Hilfesystems zu Mutter/Vater/Eltern und Kind ist schnell abgebrochen, wenn diese keine Bindung haben wollen, die Kinder geraten in der Regel aus dem Blick. Der Bedarf nach gezielten Absprachen aller Beteiligten bildete den Anstoß zur Entwicklung der vorliegenden Kooperationsvereinbarung. Erreicht werden soll ein verbindlicher Rahmen der Kooperation und Koordination innerhalb des Hilfesystems und eine Regelung der Verantwortlichkeiten im Umgang mit Müttern/Vätern/Eltern. Für die Mütter/Väter/Eltern und deren Kinder sollen die Chancen für ein Zusammenleben erhöht und verbessert werden. So entstand das vorliegende Konzept Anfang des Jahres 2000. Es wurde bis Januar 2002 von den Beteiligten in der Praxis überprüft und durch die Landesfachstelle Frauen & Sucht NRW anschließend präzisiert. Es soll in Zukunft in Essen als Grundlage und Arbeitshilfe für die Praxis dienen und auch für andere Städte und Regionen eine Unterstützung zur innovativen Gestaltung dieses Arbeitsbereichs darstellen. Somit ist erstmalig in Deutschland institutionsübergreifend eine Absichtserklärung, in der hier beschriebenen Art und Weise in diesem Arbeitsfeld vorzugehen, auf Trägerebene zwischen Jugendhilfe, Drogenhilfe und Kliniken vertraglich erwirkt worden.de
dc.language.isode
dc.subject.classificationPsychologiede
dc.subject.classificationDrogenabhängigkeitde
dc.subject.classificationMutterde
dc.subject.classificationElternde
ubs.subject.ddc150
dc.subject.otherdrogenabhängige Mütterde
dc.subject.otherdrogenabhängige Elternde
dc.subject.otherKooperation zwischen Drogenhilfede
dc.subject.otherJugendhilfe und Klinikende
dc.titleKooperationsvereinbarung zwischen den an der Betreuung von drogenkonsumierenden Müttern/Vätern/Eltern und deren Kindern beteiligten Institutionen zur Koordinierung der Hilfen für diese Zielgruppen innerhalb der Stadt Essende
dc.typeSonstiges
dc.date.updated2012-11-15
ubs.publikation.typreport
ubs.institutLandesfachstelle Frauen & Sucht NRW
ubs.fakultaetPsychologie: Sonstiges
Enthalten in den Sammlungen:PsyDok

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