Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://hdl.handle.net/20.500.11780/997
Titel: The Third World and the social character
Autor(en): Millán, Salvador
Erscheinungsdatum: 1992
Zusammenfassung: When we arrive in an investigation at a difficult or critical point, we surely take a new look at our original scheme and go over the steps we have followed to see if, in some way, we can find another way forward. This is a principle valid also in social research, especially when we are confronted with structures determined by ideologies or resulting from socio-economic factors. The social character, a concept proposed by Fromm (cf. E. Fromm, 1941a; 1947a; 1955a; 1962a and E. Fromm and M. Maccoby, 1970b), allows us to understand, among other phenomena, the emotions which arise, are experienced and fluctuate during the processes of social adaptation. In a scheme, the social character would cover a space between the economic base and the ideas (cf. E. Fromm, 1965a). As researchers, we are observing, discovering, detecting, whereas we are arguing as social participants. However, the question remains valid: How shall we facilitate the breaking down of the rigidity of the structures without opposing it rigidly with a solution? And in the very terms of the social character, how shall we face the rigidity of character, if it is itself the result of social adaptation, a process in which class differences, exploitation on the job, and inequality prevail as determining elements and in which, as a dominant emotional characteristic, is apparent a vertical authoritarian type of relationship and a passive-exploitative character?
Die von Erich Fromm aufgestellte Theorie des Gesellschafts-Charakters gibt uns die Möglichkeit, uns die emotionalen Prozesse zu erklären, die sich in den Individuen im Verlauf des sozialen Anpassungsprozesses entwickeln und verändern. Nach Fromms Schema, das von den sozialen Strukturen ausgeht, ist der Gesellschafts- Charakter zwischen der ökonomischen Basis und den Ideen angesiedelt. Wenn man in Rechnung stellt, dass die sozio-ökonomischen Faktoren den Charakter beeinflussen und determinieren, kann man nicht von einem gleichartigen Charakter in der Ersten und der Dritten Welt sprechen - Differenzen, die in empirischen Studien aufgewiesen wurden, haben das gezeigt. Im vorliegenden Beitrag wird die Dynamik des Geschlechterkampfes geschildert, der nicht nur für die Dritte Welt zu gelten scheint. Die Studien zum Gesellschafts- Charakter haben unterschiedliche Charaktertypen beschrieben; in diesem Text werden Charaktertypen dargestellt, die bei führenden Persönlichkeiten in einer mexikanischen Provinzgemeinde angetroffen wurden. Ebenso werden einige theoretische Aspekte untersucht, wie z.B. der Einfluss der sozioökonomischen Bedingungen, das kapitalistische Modell und der Zusammenbruch der totalitären Regime in den Ländern des Ostens. Schließlich erfolgt eine kurze Zusammenfassung des praktischen sozialpsychoanalytischen Prozesses, im Anschluss an eine methodologische Studie, die der Anwendung des interpretativen Fragebogens in der erwähnten Provinzgemeinde voraufging.
URI: http://hdl.handle.net/20.500.11780/997
Enthalten in den Sammlungen:Schriften der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft e.V.
PsyDok

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